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		<title>www.deutsche-bildung.de: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 15:04:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>NRW macht Schluss mit Gebühren</title>
			<link>http://www.deutsche-bildung.de/presse/meldungen/detail/news/nrw-macht-schluss-mit-gebuehren.html</link>
			<description>Zum Wintersemester 2011 / 2012 will NRW die Studiengebühren wieder abschaffen…</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Nachrichten fürs Portemonnaie nordrheinwestfälischer Studierender: Das Land NRW will zum übernächsten Wintersemester die Studiengebühren wieder abschaffen. Diesen Gesetzesentwurf hat die rot-grüne Minderheitsregierung verabschiedet und setzt damit erste Akzente. Das entstehende Defizit soll die Landeskasse ausgleichen. Bis zu 500 Euro pro Semester müssen Studierende zahlen, die an einer Hochschule in Nordrhein-Westfalen eingeschrieben sind.<br /><br />Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) argumentierte mit der Bildungsgerechtigkeit. Gerade bei&nbsp;Schulabgängern aus bildungsfernen Schichten und Berufstätigen, die sich wissenschaftlich weiterbilden möchten, scheitere ein Studium oft an der Finanzierung und der Angst vor Verschuldung. <br /><br />Derzeit gibt es noch in fünf Bundesländern Studiengebühren.</p>]]></content:encoded>
			<category><a href="presse/meldungen/news_cat/7.html" title="Aktuelle Nachrichten">Aktuelle Nachrichten</a></category>
			<category><a href="presse/meldungen/news_cat/743.html" title="Hochschulpolitik und Bildung">Hochschulpolitik und Bildung</a></category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:04:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Ethisch handeln als Kompetenz</title>
			<link>http://www.deutsche-bildung.de/presse/meldungen/detail/news/ethisch-handeln-als-kompetenz.html</link>
			<description>Ethisch denken ist das Eine. Ethisch handeln jedoch ist das, was zählt. Das ist nicht die einzige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ethisch denken ist das Eine. Ethisch handeln jedoch ist das, was zählt. Das ist nicht die einzige Botschaft, vielleicht aber die wichtigste, die das erste Jahressymposium der Deutschen Bildung hervorgebracht hat. Am letzten Wochenende im August hat die Deutsche Bildung ihre Geförderten dazu eingeladen, mit Experten aus der Praxis über Ethik zu diskutieren: ein Thema, das auch die Wirtschaft mehr angeht denn je. Wir werfen einen kurzen Rückblick auf die inspirierende Veranstaltung.</strong> <br /><br />„Gute Absichten gekoppelt an fehlende Kompetenz führen im Handeln oft zu Mist“. Mit dieser Aussage überraschte Ulf Posé, Präsident des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft, die Zuhörer seines mitreißenden Vortrags. Unter dem Credo „Bildung verpflichtet“ hat die Deutsche Bildung im Rahmen des Guidance-Programms für Geförderte eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die mit dem konkreten Thema „Ethik als Baustein lebenslangen Lernens“ in die erste Runde ging. Sabrina Maaß war für die Projektleitung verantwortlich. <br /><br />Die Studierenden haben Impulsvorträge zu den drei Ethik-Perspektiven „Unternehmen“, „Hochschulen“ und „Nachwuchsakademiker“ gehört und in Fallstudien gemeinsam Handlungsempfehlungen für die Integration ethischen Handelns erarbeitet. Ulf Posé eröffnete das Symposium mit einem überzeugenden Plädoyer für ethisches Handeln, das jedoch einschließt zu wissen, wovon man redet. So führte er markant durch die Unterschiede zwischen Ethik, Moral, Werten und Normen und machte philosophische Ausflüge zu Kant und Aristoteles. Sein Appell an junge Berufseinsteiger lautet, für die eigenen Werte einzustehen, sie als Wegbeleuchter des Strebens zu sehen. Innerhalb von Organisationen ist das nicht immer einfach. Im Idealfall bewahren Berufstätige sich genügend Optionen, um im Zweifel nicht entgegen der eigenen Werte handeln zu müssen. <br /><br />Diesen Gedanken griff auch Dr. Klaus Dibbern in seinem Vortrag aus Perspektive eines Unternehmers auf. Anschaulich berichtete er, wie er Werte in seine unternehmerische Arbeit integriert hat und was für eine Gratwanderung das im Einzelfall war. Dr. Christian Neuhäuser von der Ruhr-Universität Bochum sprach aus Sicht des Philosophen zum Thema und berichtete von der Integration eines Ethik-Masterprogramms für Wirtschaftswissenschaftler an seiner Hochschule. Das Programm bezeichnete er als Multiplikator-Idee. Die dritte Referentin, Svenja Haverkamp, stellte den Zuhörern die ethische Studenteninitiative „sneep“ vor, in der sie sich engagiert. Eine von der Initiative durchgeführte Studie hat gezeigt, dass Studierende großes Interesse am Thema Ethik haben und sich entsprechende Impulse auch an der Hochschule wünschen. Alle drei saßen anschließend auf dem Podium, um die Fragen des Publikums und des Moderators Dr. Frank Steinmetz, Vorstand der Deutschen Bildung, zu beantworten. <br /><br />In kleinen Gruppen brüteten die Teilnehmer danach über praktischen Fallstudien. Konkrete Handlungsempfehlungen wurden dem Publikum vorgestellt. <br /><br /></p>
<p>Das Symposium war nicht nur wegen der spannenden Inhalte ein großer Erfolg. Die Veranstaltung diente auch als Plattform für das gegenseitige Kennenlernen. Geförderte aller Fachrichtungen und Vertreter von studentischen Initiativen kamen miteinander ins Gespräch. Auch für das Team der Deutschen Bildung war das Symposium eine schöne Gelegenheit, Geförderte persönlich kennenzulernen und bestehende Kontakte zu vertiefen. <br /><br />In den kommenden Wochen wird die Deutsche Bildung noch mehr von den Ergebnissen des Symposiums und zum Thema Ethik berichten. <br /><br />Wir freuen uns jetzt schon auf die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe! <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:46:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Sprung ins kalte Nass</title>
			<link>http://www.deutsche-bildung.de/presse/meldungen/detail/news/sprung-ins-kalte-nass.html</link>
			<description>Drei junge Berufstätige haben der Deutschen Bildung erzählt, wie sie den Übergang in das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei junge Berufstätige haben der Deutschen Bildung erzählt, wie sie den Übergang in das Berufsleben erlebt haben. Welche Schlüsselkompetenzen waren gefordert? Wie hat die Hochschule darauf vorbereitet? Lesen Sie einige persönliche Meinungen dazu.<br /></strong><br /><strong>„Die eigentliche Arbeit erwies sich als stetige Lernkurve“<br /><br /></strong>Als ich meinen ersten ‚richtigen Job‘ in meinem gewählten Berufsfeld angenommen habe, wurde mir sehr schnell bewusst, dass die besuchten Vorlesungen und das Bücherwissen alleine nicht das Wichtigste sind. Natürlich half es mir, gewisse fachliche Ausdrücke, Ideen und Anschauungen zu kennen und zu wissen, was eine Diagnose beinhaltete – aber die eigentliche Arbeit &nbsp;mit den Menschen (Kindern, Jugendlichen und Kollegen) erwies sich doch als eine stetige Lernkurve. <br /><br />Was die Arbeit mit den Klienten selbst betraf, half es mir, eine gewisse Schulung im Umgang mit den Menschen erlernt zu haben (Strukturiertheit, Gesprächssteuerungen, Konfliktregelungen, allgemeine pädagogischen Verhaltensweisen usw.) – allerdings musste ich auch (er-)lernen, in situationsspezifischen Momenten spontan zu handeln und auf den jeweiligen Klienten individuell einzugehen. Hier half das theoretische Fachwissen nur begrenzt.<br /><br />Die Arbeit mit meinen Kollegen erforderte oftmals die Bereitschaft, als Teamspieler zu agieren, aber auch ein hohes Maß an Konfliktfähigkeit. Ein ganz entscheidender Aspekt kam meiner Meinung nach der Kommunikationsfähigkeit zu – hier zeigte sich immer wieder, wie es zu Spannungen im Team kommen konnte und wie man mit diesen Spannungen ggf. umgehen muss.<br /><br />Alles in Allem würde ich sagen, dass mich das Studium gut vorbereitet hat, jedoch ersetzte es nicht die ersten reellen Arbeitswochen und Monate – meiner Meinung wäre ein stärker praxisbezogenes Studium sehr wichtig, um Studierende noch besser auf den Einstieg ins Berufsleben&nbsp; vorzubereiten.<br /><br /><em>Stella Mering*, 30, arbeitet nach ihrem Bachelor in Psychologie an einer speziellen Erziehungseinrichtung für Jugendliche<br /><br /></em><strong>„Ein Bauchplatscher ins kalte Nass“<br /><br /></strong>Mein erster Tag im Berufsleben war sehr aufregend. Viele neue Leute und viele neue Informationen. Der erste Tag war super. Auch die nächsten Tage liefen noch recht locker zur Eingewöhnung. Aber recht schnell wurden von mir Dinge erwartet, die ich gar nicht gelernt hatte. Ich hatte plötzlich einen Aufgabenbereich, der meine Kompetenzen weit überschritten hatte. Dinge mit denen ich noch nie etwas zu tun hatte. Niemand hatte wirklich Zeit für mich, aber dafür wurde viel von einem erwartet. Ich war in den ersten drei Monaten wirklich drauf und dran alles hin zu werfen. Denn man erfüllt ja nicht nur die Erwartungen des Unternehmens nicht, sondern enttäuscht sich auch selbst.&nbsp;<br /><br />Einer meiner Chefs hat mein Unbehagen wohl mitbekommen und hat mir dann in einem Vier-Augen-Gespräch versichert, dass man sich normalerweise erst nach sechs bis neun Monaten an einem neuen Arbeitsplatz eingelebt hat. Und ich muss sagen, er hatte Recht. Ich konnte meine Aufgaben schneller und besser nach einer längeren Eingewöhnungszeit erledigen. Man lernt ja schließlich auch aus seinen Fehlern.<br /><br />Man wächst mit seinen Herausforderungen. Vor allem meine offene Art half mir dabei. Ich habe schnell alle 50 Mitarbeiter kennengelernt und mich sehr gut integriert. Das hilft ungemein! Die Zusammenarbeit mit Kollegen läuft einfacher und man hat Anlaufpunkte bei Fragen, sofern man mal etwas nicht weiß. Besonders meine Konfliktfähigkeit wurde, seitdem ich im Berufsleben stehe, jeden Tag auf die Probe gestellt. Und das argumentative Diskutieren muss ich definitiv noch lernen.<br /><br />Meine Hochschule hat mich leider nicht wirklich fachlich oder persönlich auf mein Berufsleben vorbereitet, aber das liegt wahrscheinlich auch einfach an der Wahl meines Arbeitsplatzes.<br /><br />Bildlich zusammengefasst: Mein Berufsstart war ein Bauchplatscher ins kalte Nass! Mittlerweile bin ich aber weitgehend getrocknet. Haltet einfach die Ohren steif, aller Anfang ist schwer! <br /><br /><em>Lena Dorheim* (26), hat Betriebswirtschaftslehre studiert und arbeitet im Marketing eines Internet-Dienstleisters<br /><br /></em><strong>„Mein Studium hat mir mehr mitgegeben, als ich zuerst glaubte“<br /><br /></strong>Als ich nur zwei Wochen nach dem Abschluss an der HS Fulda wieder in das Berufsleben eingestiegen bin, musste ich einige Dinge im Leben umstellen. Zuerst einmal habe ich ja vor Beginn des Studiums eine Ausbildung in der Pflege angeschlossen, dieses war auch Zugangsvoraussetzung für die Hochschule. So doof das auch klingt, aber regelmäßig, also täglich von 8 bis 16 Uhr zu arbeiten, war nach den harten drei Monaten der Bachelorarbeit schreiben ein regelrechter Schock für mich. Vor allem, dass es so viele feste Termine und Meetings gab, war ich nicht gewohnt. Schließlich konnte ich meine Zeit vorher nach Belieben einteilen. Ungefähr einen Monat hat es gedauert, bis ich mich an den neuen Rhythmus gewöhnt habe.<br /><br />Mein Studium hat mir doch mehr mitgegeben als ich zuerst glaubte. Es ist nicht das, was auf dem Zeugnis und den Modulbeschreibungen bescheinigt ist, sondern vielmehr das Wissen und Können zwischen den Zeilen. Die Koordination der Ressourcen und der verschiedenen Akteure ist im Laufe des Studiums zu einer Grundqualifikation gereift, und ich glaube diese Fähigkeit kann ich heute als Stärke nutzen.<br /><br /><em>Ruth Schmidt, 26, hat den Bachelor of Science Pflegemanagement erworben und arbeitet als Assistentin der Bereichsleitung Pflege / Psychiatrie in einem Kreiskrankenhaus<br /><br /></em><em>*Name von der Redaktion geändert</em></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diagnose Reifedefizit</title>
			<link>http://www.deutsche-bildung.de/presse/meldungen/detail/news/diagnose-reifedefizit.html</link>
			<description>Auszubildenden und Berufseinsteigern fehlt es oft an psychischer Reife und der Fähigkeit zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auszubildenden und Berufseinsteigern fehlt es oft an psychischer Reife und der Fähigkeit zur Selbstkritik. Das macht die Arbeit mit ihnen schwer. Michael Winterhoff hat ein Buch darüber geschrieben und verortet die Ursachen im Erziehungsstil der Eltern. Persönlichkeiten statt Tyrannen. Oder: Wie junge Menschen in Leben und Beruf ankommen. Die Deutsche Bildung stellt Ihnen das Buch vor.</strong><br /><br />Der Übergang von der Schule oder der Hochschule in den Beruf markiert vielleicht die wahre Grenze zwischen Jugend und Erwachsensein. „Eine neue Qualität von Verantwortung für sich und andere kommt auf jeden zu, der diesen Übergang zu meistern hat“, schreiben Michael Winterhoff und seine Co-Autorin Isabel Thiele in dem dritten Buch der populären Tyrannen-Reihe. Mit diesem Übergang tun sich viele junge Menschen äußerst schwer. Das zeigen die zahlreichen Anekdoten von Personalverantwortlichen, die Winterhoff in seinem Buch gesammelt hat. Sie erzählen von skurrilen Situationen mit jungen Menschen im Betrieb, die so alltäglich wie unglaublich sind. <br /><br /><strong>Schon bei der Bewerbung tun sich Abgründe auf<br /></strong>Schwerpunktmäßig nimmt er die Anwärter von Ausbildungsberufen ins Visier, denen oftmals schon bei der Bewerbung das grundlegende Verständnis fehlt, worauf es ankommt. Unternehmen vermissen den Sinn für Pünktlichkeit und angemessene Kleidung. Junge Menschen fallen oft durch Desinteresse und fehlendes Verantwortungsbewusstsein auf. Gleichzeitig leiden sie auf breiter Linie an völliger Selbstüberschätzung. Eltern treten auffallend häufig als Sprachrohre auf und nehmen ihren Kindern die eigenständige Auseinandersetzung mit Konflikten aus der Hand. Und weil junge Menschen vor allem Spaß haben wollen, sind sie vom Arbeitsalltag schnell frustriert und können Fremdbestimmung kaum akzeptieren. In der psychischen Entwicklung sind sie im Kleinkindalter stehen geblieben – so ungefähr lautet Winterhoffs harte Diagnose, die natürlich nicht für alle gilt, aber doch als Tendenz erkennbar ist.<br /><br /><strong>Zu wenig soziale Kompetenzen<br /></strong>Auch jungen Hochschulabsolventen und Führungskräften mangelt es oft an entscheidenden Fähigkeiten: „Fragt man Unternehmensberater, wie sie die Personalsituation in den Führungsetagen beurteilen, wird zumindest hinter vorgehaltener Hand bereits jetzt ein Problem bezüglich der sozialen Kompetenzen gesehen, das u.a. in psychischen Reifedefiziten begründet liegt“, schreiben Winterhoff und Thiele.<br /><br />Den Grund der Misere sehen die Autoren im Erziehungsstil der Eltern. Partnerschaftlichkeit, Projektion und Symbiose sind die fachlichen Stichworte für drei große Beziehungsstörungen, die zwischen Eltern und Kind seit geraumer Zeit zu beobachten seien. Sie führen dazu, dass junge Menschen die Anforderungen der Arbeitswelt nicht verstehen und in ihrem selbstbezogenen Verhalten gar kein Problem sehen.<br /><br /><strong>Chance zur Nachreifung<br /></strong>Genau hier sehen die Autoren aber auch einen Lösungsansatz für Unternehmen. Wer die unreife Psyche der jungen Menschen versteht, kann sie bei der Nachreifung unterstützen. Dafür ist es nicht zu spät. Mit konstruktiven Lösungsvorschlägen befasst sich der letzte Teil des Buchs. <br /><br /><strong>Fazit:</strong> Das Buch ist für alle interessant, die mit jungen Menschen zusammen arbeiten und an ihrer Entwicklung teilhaben. Auch für Auszubildende und Studierende kann die Lektüre eine Hilfe sein, sich selbst kritisch zu hinterfragen.<br /><br /><em>Winterhoff, Michael; Thielen, Isabel: Persönlichkeiten statt Tyrannen. Oder: Wie junge Menschen in Leben und Beruf ankommen. Gütersloher Verlagshaus, 2010. </em></p>
<p><br /><br /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anleitung zum Praxisflop</title>
			<link>http://www.deutsche-bildung.de/presse/meldungen/detail/news/anleitung-zum-praxisflop.html</link>
			<description>Ihnen kann als angehender Hochschulabsolvent keiner was vormachen. Bis unter die Haarwurzeln mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ihnen kann als angehender Hochschulabsolvent keiner was vormachen. Bis unter die</strong> <strong>Haarwurzeln mit harten Fakten ausgestattet, können Sie es kaum erwarten, einem Unternehmen zu zeigen wo es lang geht. Damit die Arbeitswelt nicht noch länger auf Sie verzichten muss, beschließen Sie, ein paar Dinge der vorbildlichen Regelstudienzeit zu opfern. Ein Praktikum kann Ihnen sowieso nichts bieten und das Ehrenamt frisst nur Zeit. Weg damit. Richten Sie den Blick stur geradeaus. Wir geben Ihnen weitere Tipps für den Praxisflop!</strong> <br /><br />Damit Ihr Einstieg in das Berufsleben ein echter Flop wird, sollten Sie die folgenden zehn goldenen Regeln beherzigen.</p><ul><li>Praktika sind was für Leute ohne Selbstvertrauen. Nur wer glaubt, er habe Defizite, rackert sich schlecht bezahlt für ein Unternehmen ab. Sie aber studieren schließlich und sind aus diesem Grund etwas ganz Besonderes. Zu gut, um womöglich niedere Aufgaben zu übernehmen. <span>Gehen Sie während des Studiums besser nicht ins Ausland, so wie es manche vergnügungssüchtigen Kommilitonen tun. Sie haben gehört, es soll dort zu heiß, zu kalt oder zu regnerisch sein. Außerdem versteht keiner ein Wort Deutsch und Kartoffelsalat mit Würstchen gibt es auch nicht. Es wäre außerdem zu mühsam, sich rechtzeitig um die Finanzierung und ein Zimmer zu kümmern. Die Zimmer sollen sowieso klein und dreckig sein. </span></li><li style="LINE-HEIGHT: 150%"><span>Fangen Sie kein Ehrenamt an. Umsonst arbeiten ist nicht drin. Sich mit fremden Interessen auseinanderzusetzen, ist außerdem Zeitverschwendung. Sie wissen es besser und es soll nicht Ihr Problem sein, wenn andere das nicht begreifen wollen. Für eine gute Sache setzen sich ohnehin nur spinnige Idealisten ein. Glauben Sie den Quatsch nicht, von wegen Brücke von der Hochschule ins Berufsleben. Diese Brücke liegt doch längst vor Ihnen und wartet darauf, von Ihnen beschritten zu werden. Und was die Kontakte angeht: Jemand wie Sie schafft es auch ohne Vitamin B.</span></li><li style="LINE-HEIGHT: 150%"><span>Meiden Sie Lerngruppen. Da wird nur gequatscht und womöglich kommt es vor, dass Sie einem Schwächeren langwierig auf die Sprünge helfen müssen. Ziehen Sie sich besser allein hinter Ihre Bücher zurück. Immer! Kleiner Tipp am Rande: Verstecken Sie begehrte Fachbücher in der Bibliothek da, wo nur Sie sie finden. So machen Sie es unliebsamen Konkurrenten schwer. Dieses Verhalten bereitet Sie auch auf die Kriegsführung in der Karriere vor. <span>&nbsp;&nbsp;</span></span></li><li style="LINE-HEIGHT: 150%"><span>Wenn Sie eine Gruppenarbeit nicht vermeiden konnten, sorgen Sie dafür, dass ein anderer die Ergebnisse präsentiert. Überhaupt sollten Sie es aus Gründen der Effizienz vermeiden, Veranstaltungen zu besuchen, in denen Sie etwas präsentieren müssen. Als Naturtalent können Sie so etwas von allein. Übung nicht nötig.</span></li><li style="LINE-HEIGHT: 150%"><span>Besuchen Sie nur zielführende Veranstaltungen, also die, die auf dem Pflichtlehrplan Ihres Fachs stehen. Anderes braucht Sie nicht zu interessieren. </span></li><li style="LINE-HEIGHT: 150%"><span>Zeitraubend sind auch Kurse zu so genannten Schlüsselqualifikationen, auch Soft Skills genannt. Da impliziert ja schon der Name, dass es sich um Hilfsangebote für Softies handelt. Entsprechende Angebote sollten Sie ignorieren. Dinge ignorieren – das macht sowieso einen guten Zeitmanager aus. </span></li><li style="LINE-HEIGHT: 150%"><span>Machen Sie sich keine Gedanken über Werte. Respekt, Pünktlichkeit, Loyalität oder Verantwortung – das hilft der Karriere nicht weiter. Wichtig ist, dass Sie Ihren Platz behaupten, indem Sie allein die Regeln aufstellen. Gewöhnen Sie andere Menschen und künftige Kollegen frühzeitig daran. Auch dem Chef oder der Chefin imponieren Sie mit diesem Ausdruck von Macht. </span></li><li style="LINE-HEIGHT: 150%"><span>Selbstkritik ist eine Kategorie, die nicht zu Ihnen passt, denn Sie machen keine Fehler. Hören Sie niemals auf, das anderen zu demonstrieren. Geben Sie sich auch nicht die Blöße, Kollegen oder Vorgesetzte um eine Rückmeldung zu bitten.</span></li><li style="LINE-HEIGHT: 150%"><span>Lassen Sie sich nicht von Kollegen einschüchtern, die auf angebliche Berufserfahrung bauen können. Schon gar nicht, wenn diese nicht studiert haben. Bemühen Sie sich stattdessen darum, die Defizite der Kollegen durch entsprechende Vorträge und Kommentare auszugleichen. </span></li></ul><p>Mit den zehn goldenen Regeln können Sie sicher sein, dass Ihr Berufseinstieg ein voller Flop wird. Um diesen Erfolg nicht zu gefährden, sollten Sie auch keinesfalls die anderen Beiträge dieses Newsletters lesen.&nbsp; &nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Carl-Philipp Fries-Henrich aus Berlin</title>
			<link>http://www.deutsche-bildung.de/presse/meldungen/detail/news/carl-philipp-fries-henrich-aus-berlin.html</link>
			<description>Ein Rhetorik-Seminar der Deutschen Bildung war der Auslöser – nun ist Carl-Philipp Fries-Henrich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Rhetorik-Seminar der Deutschen Bildung war der Auslöser – nun ist Carl-Philipp Fries-Henrich bereits seit zweieinhalb Jahren als CampusScout an der TU Berlin tätig. Dort ist er Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Studienförderung der Deutschen Bildung. Er unterstützt das Team aber auch vor Ort bei der Durchführung von Workshops und Veranstaltungen – zuletzt betreute er die Teilnehmer des Segeltörns beim Geförderten-Stammtisch. Lernen Sie einen weiteren Geförderten von uns kennen.</strong> <br /><br />An seiner Aufgabe als CampusScout der Deutschen Bildung reizt Carl-Philipp vor allem die Vielfalt: „In meinem Job fallen die unterschiedlichsten Aufgaben an. Toll finde ich, dass ich meine eigenen Ideen und Vorstellungen jederzeit frei einbringen kann“. Besonders positiv wirkt sich dabei aus, dass Carl zuvor selbst Geförderter der Deutschen Bildung war: „Ich kann Fragen oder neuen Herausforderungen so ganz anders begegnen“.<br /><br />Ausschlaggebend für seinen Entschluss, in das Team der Deutschen Bildung einzusteigen, war ein Rhetorik-Seminar in Berlin: „Dort erfuhr ich erstmals von der Rolle der CampusScouts und habe mich gleich beworben“. Mittlerweile ist Carl bereits zweieinhalb Jahre für die Deutsche Bildung tätig. Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen hat er aber vorher schon gesammelt: der begeisterte Segler engagiert sich in seiner Freizeit in der Jugendförderung seines Berliner Segelclubs, wo er im Juli 2010 auch den Geförderten-Stammtisch organisierte.<br /><br /><strong>Ein Doppelstudium verspricht internationale Aufstiegschancen<br /></strong>Zu seinen persönlichen Stärken zählt Carl neben seinem Organisationstalent auch eine große Koordinationsfähigkeit. Dies zahlt sich unter anderem im Studium aus – hier hat sich der angehende Diplom-Ingenieur nämlich für ein Doppelstudium entschieden. Neben einem Diplom in Wirtschaftsingenieurwesen absolviert er zusätzlich den Bachelorstudiengang VWL: „Das ist schon mit einigen Herausforderungen verbunden; zum Glück kann ich mir aber einige Scheine anrechnen lassen“.<br /><br />Seine Berufschancen schätzt Carl dementsprechend rosig ein: „Ein Doppelstudium verspricht internationale Aufstiegschancen, außerdem muss man sich nicht auf eine bestimmte Richtung festlegen – ein Wirtschaftsingenieur muss von allem etwas wissen“. Im Dezember strebt er den Abschluss seiner Bachelorthesis an, nächstes Jahr soll dann die Diplomarbeit folgen. Der Fokus liegt dabei vor allem im Energie- und Rohstoffbereich: „Dieses Thema wird zukunftsweisend sein und erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein“, fasst er seinen Entschluss für die Schwerpunktbildung zusammen.<br /><br /><strong>Berlin bietet einen hohen Lebensstandard<br /></strong>Mit seiner Entscheidung für ein Studium an der TU Berlin trat der gebürtige Siegener in die Fußstapfen seines großen Bruders – und ist begeistert: „Die Stadt bietet einen hohen Lebensstandard für wenig Geld; hier hat man einfach extrem viele Möglichkeiten!“ Einen Ausgleich zum stressigen Unialltag findet Carl neben dem Segeln (gerade hat er sich fünf Tage zum Seeskipper ausbilden lassen) übrigens auch beim Klettern. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Manager mit Sozialkompetenz</title>
			<link>http://www.deutsche-bildung.de/presse/meldungen/detail/news/manager-mit-sozialkompetenz.html</link>
			<description>Hochschulen vermitteln jungen Menschen das nötige Fachwissen und schulen die wissenschaftliche...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hochschulen vermitteln jungen Menschen das nötige Fachwissen und schulen die wissenschaftliche Denkweise. Arbeitgeber erwarten jedoch mehr als das. Haben Hochschulen auch die Aufgabe, Studierende berufsfähig zu machen? Im Interview mit der Mannheim Business School hat die Deutsche Bildung gefragt, wie praxistaugliche Schlüsselqualifikationen und ethisches Bewusstsein in die Lehrpläne der künftigen Manager integriert werden. Dr. Sabine Winkelmann, Head of Marketing, Sales &amp; Corporate Relations an der Mannheim Business School, hat unsere Fragen beantwortet. <br /><br /><strong>Frau Dr. Winkelmann, viele Arbeitgeber vermissen bei Studierenden Schlüsselqualifikationen, die sie für das Berufsleben befähigen. Haben Hochschulen überhaupt die Aufgabe, diese Schlüsselqualifikationen zu vermitteln?<br /></strong>Ja, auf jeden Fall. Für uns als Business School, die mit ihren Studiengängen praxisnah auf eine Managementposition vorbereitet, ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen eine zentrale Aufgabe. Sie ist nicht nur in unsere Programme integriert, sondern wir bieten auch unseren Alumni die Möglichkeit an, sich in diesem Bereich weiterzuentwickeln. Schließlich entscheiden neben exzellentem Fachwissen gerade Schlüsselqualifikationen über die Karriereentwicklung von Führungskräften.<br /><br /><strong>Wie integriert die Mannheim Business School praxistaugliche Schlüsselqualifikationen in ihre Studiengänge? <br /></strong>Kurse, Seminare und Workshops zu Schlüsselqualifikationen, etwa zu Teamarbeit, Präsentations- oder Verhandlungstechniken - sind fester Bestandteil des Curriculums im Vollzeit-MBA. In unseren Executive-MBA-Programmen ist Coaching ein zentrales Element. Charakteristisch für alle Studiengänge der Mannheim Business School ist außerdem das Konzept der Multi Competence Teams (MCT). Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen eingeteilt, die in Bezug auf Nationalität, Erststudium, berufliche Erfahrungen und Geschlecht bewusst heterogen zusammengestellt sind. In diesen festen Teams bearbeiten die Studierenden während des gesamten Programms beispielsweise Fallstudien sowie umfangreiche Projekte. So werden interdisziplinäres Arbeiten, interkulturelle Kompetenz sowie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit permanent trainiert. <br /><br /><strong>Inwiefern werden Studierende der Mannheim Business School auch in sozialer und ethischer Hinsicht ausgebildet?<br /></strong>Ethik und soziale Verantwortung sind Pfeiler unseres Ausbildungskonzepts. Daher waren Pflichtkurse in diesen Bereichen für uns schon immer selbstverständlich. Darüber hinaus haben unsere Studierenden die Verpflichtung, sich während ihres Studiums in von ihnen selbst definierten und organisierten sozialen Projekten zu engagieren. In Vergangenheit haben Studierendengruppen zum Beispiel die Renovierung von Kindertagesstätten organisiert, Hauptschüler bei der Suche nach Praktika und Ausbildungsplätzen unterstützt oder Internetkurse für Bewohner von Seniorenheimen durchgeführt. Auf diese Weise übernehmen sie nicht nur Verantwortung und können erlerntes Wissen – etwa im Bereich Projektmanagement - praktisch anwenden. Es ist immer wieder faszinierend zu erleben, mit wie viel Kreativität und Engagement sich die Teams der Umsetzung der sozialen Projekte widmen und wie positiv sich solche Initiativen auf das Gruppenklima auswirken können.<br /><br />Herzlichen Dank für das Interview! </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie viel Kompetenz braucht der Mensch? </title>
			<link>http://www.deutsche-bildung.de/presse/meldungen/detail/news/wie-viel-kompetenz-braucht-der-mensch.html</link>
			<description>Gerüchte geistern durch die Welt: Hochschulabsolventen lassen angeblich Kompetenzen vermissen, die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gerüchte geistern durch die Welt: Hochschulabsolventen lassen angeblich Kompetenzen vermissen, die sie für das Berufsleben befähigen. Wie viel Wahres ist dran? Es lag nahe, Arbeitgeber selbst zu befragen. Welche Erfahrungen machen Personalverantwortliche mit Hochschulabsolventen? Welche Rolle spielt die Berufsbefähigung in der Phase des Studiums? Lesen Sie unsere Experten-Ansichten.<br /><br />„Das eigene Handeln kritisch reflektieren“<br /><br /></strong>„In der Vergangenheit wurde das Thema Schlüsselkompetenzen oft belächelt und als „Dekoration“ zu den fachlichen Fähigkeiten gesehen. Dieses gilt speziell auch für das juristische Umfeld, in dem Schlüsselkompetenzen immer im Schatten der Ergebnisse der Staatsexamen standen.<br /><br />Die Ergebnisse der Staatsexamen sind nach wie vor ein sehr wichtiges Kriterium bei der Bewerberauswahl. Gleichzeitig haben nichtfachliche Zusatzqualifikationen jedoch stark an Bedeutung hinzugewonnen. Dieses hat sich auch unter Hochschulabsolventen herumgesprochen. So gibt es immer mehr Absolventen, die in die Weiterentwicklung der eigenen Soft Skills investieren. In Bewerbungsgesprächen beschreiben sich Absolventen gerne als teamfähig und kommunikationsstark. In unserer Erfahrung bestätigen die meisten diese Aussagen dann auch in der täglichen Arbeit. Es zeigt sich jedoch, dass der Arbeitsalltag noch einige Überraschungen und Herausforderungen mit sich bringen kann.<br /><br />Schlüsselkompetenzen können bis auf wenige Komponenten, wie z.B. Rhetorik und Präsentationstechniken, nicht einfach durch Schulungen vermittelt werden. Denn je mehr eine Fähigkeit mit der Persönlichkeit zusammenhängt, desto weniger leicht ist sie veränderbar. Im Laufe der persönlichen Entwicklung eines Menschen – schon im Elternhaus und in der Schule – werden Fähigkeiten erworben, die in einem Studium besonders gut weiterentwickelt werden können. Trainingsmöglichkeiten für Schlüsselqualifikationen sind an vielen Hochschulen bereits vorhanden, da die oft angebotenen studienbegleitenden Programme mit Seminaren und Workshops entsprechende Angebote machen (z.B. Rhetorik, Präsentation, Projektarbeit, Moderation, Zeit- und Selbstmanagement). Gefordert sind dabei das Interesse und die Eigeninitiative der Studierenden. Wichtig ist auch, dass man die weiterentwickelten Fähigkeiten im Alltag systematisch ausprobiert. Wer dann noch den Mut aufbringt, das eigene Handeln kritisch zu reflektieren und das Feedback anderer einfordert, kann in der Praxis eine Menge bewirken.“<br /><br /><em>Arndt Möller, </em><em>Hogan Lovells International LLP<br /><br /></em><strong>„Eventuelle Lücken schließen“<br /><br /></strong>„Es ist wie immer im Leben: Die richtige Mischung macht’s. Das gilt auch für Fachwissen und Schlüsselkompetenzen. Wer Karriere machen will, braucht beides. Soft Skills können entscheidend für den Erfolg im Job sein. Deshalb schauen Unternehmen heutzutage hier genau hin, bevor sie jemanden einstellen – gerade auch bei Absolventen. Das Fachliche ist natürlich immer noch wichtig, wird aber oft als selbstverständlich vorausgesetzt. Falls es dennoch Lücken gibt, lässt sich da im Zweifelsfall nacharbeiten. Bei den Soft Skills ist dies dagegen schwerer. Teamfähigkeit oder Kommunikationsfähigkeit lassen sich eben nicht ganz so schnell antrainieren. Diese Faktoren sind aber oft wichtige Indikatoren, ob ein Bewerber zum Unternehmen, zur Unternehmenskultur passt. Immer häufiger beobachten Personalverantwortliche Schwächen bei Absolventen im Bereich Soft Skills, allen voran bei den sozialen Kompetenzen.<br /><br />Dem entgegen steht, dass Hochschulen sich vorgenommen haben, ihre Studenten besser auf das Berufsleben vorzubereiten. Employability ist in diesem Zusammenhang das oft zitierte Bologna-Stichwort. Berufsbefähigung ist jedoch schwierig zu vermitteln, wenn Studenten kaum mehr Zeit für außeruniversitäres Engagement oder Nebenjobs haben. Gerade hier lassen sich aber die gewünschten Soft Skills üben. Welche Faktoren den Unternehmen wichtig sind, zeigt die Studie Staufenbiel Job Trends Deutschland 2009: Demnach erwarten neun von zehn Personalern, dass ihre künftigen Mitarbeiter Eigeninitiative an den Tag legen und selbstständig arbeiten können. Genauso wichtig ist ihnen, dass Jobanwärter teamfähig sind und Kommunikationsgabe mitbringen. Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft rangieren nur knapp dahinter. Auch auf Qualifikationen, die Bewerber neben dem Studium gesammelt haben, legen Personaler großen Wert. Wer weder gute Englischkenntnisse noch Praktika vorweisen kann, hat bei der Jobsuche schlechte Karten. Denn laut Studie erwarten das neun von zehn Unternehmen. <br /><br />Wer also weiß, was erwartet wird, sollte sich selbst im Hinblick auf diese Anforderungen überprüfen und eventuelle Lücken schließen. Ein Auslandsaufenthalt etwa hilft nicht nur Sprachkenntnisse aufzupolieren, sondern tut auch der persönlichen Entwicklung gut. Ehrenamtliches Engagement sieht im Lebenslauf gut aus und fast alle wichtigen Soft Skills lassen sich hierbei entwickeln. Durch Praktika oder fachnahe Nebenjobs können angehende Akademiker ihre Schlüsselkompetenzen auf die Probe stellen. Egal für welche Art der Aktivität man sich entscheidet, es kostet Zeit. Aber sie ist gut investiert – das wissen potenzielle Arbeitgeber zu würdigen.“<br /><br /><em>Stefanie Zimmermann, Staufenbiel Karrieremagazin<br /><br /></em><strong>„Ingenieure haben aufgeholt“<br /></strong><br />„Wenn wir auf&nbsp; unsere Erfahrungen bei Assessment-Centern schauen, stehen die Studierenden oftmals vor der Herausforderung, das genaue Maß bei der Schlüsselkompetenz &quot;Durchsetzungsvermögen und Kooperationsfähigkeit&quot; zu finden. Diese wird nicht selten in Auswahlverfahren geprüft, da sie für den Führungsnachwuchs eine relevante Kompetenz darstellt. Wir beobachten: AC-Teilnehmer, die in einem Rollenspiel als Führungskraft agieren, üben gegenüber dem Mitarbeiter (Rollenspieler) entweder zu viel Druck aus oder vertreten ihre Interessen nicht deutlich genug. Hier ist gefragt, Kritik offen und konstruktiv anbringen zu können.<br /><br />Unsere Empfehlung ist, gezielt nach einer Übung für ein Rollenspiel zu fragen, wenn Studierende an einem AC-Training teilnehmen. Sollte der Theorieanteil in einem solchen Training überwiegen, dann kann man als Teilnehmer mehr Praxis einfordern. Denn durch praktische Erfahrung (im Idealfall mit Videoaufzeichnung) ist der Lerneffekt am größten. Und natürlich lernt jeder auch durch Beobachtung: Als Praktikant auf die unterschiedlichen Führungsstile in Unternehmen zu schauen, kann sicher ebenfalls hilfreich sein.<br /><br />Zur Schlüsselkompetenz Kommunikations- oder Präsentationsfähigkeit kann gesagt werden, dass die Ingenieure hier aufgeholt haben. Beim Vergleich von kaufmännischen mit technischen Studierenden haben hier bisher eindeutig die Wirtschaftswissenschaftler gepunktet. Eine Hypothese ist, dass die kaufmännischen Fachbereiche bereits frühzeitig Trainings hierzu angeboten haben. Dieses Bewusstsein scheint seit einiger Zeit nun auch in den Köpfen der Ingenieure angekommen zu sein. Wir alle wissen, dass ausgezeichnetes Fachwissen allein nicht für eine Stelle qualifiziert.<br /><br />Nicht zuletzt können wir Studierenden auch empfehlen, sich in Studenteninitiativen wie bonding, AIESEC, Market Team oder anderen zu engagieren.<br /><br />Hier bekommen Sie nicht nur frühzeitig sehr engen und persönlichen Kontakt mit namhaften Unternehmen, sondern können auch die professionellen, internen Trainingssysteme der Initiativen nutzen. Die Zeit ist gut investiert, es fördert die Entwicklung der Schlüsselkompetenzen und führt eventuell eher zu einem Job als ein sehr schnell absolviertes Studium.&quot;<br /><br /><em>Yvonne Arenhoevel, DB Mobility Logistics AG</em></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:21:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bewerbungstipp</title>
			<link>http://www.deutsche-bildung.de/presse/meldungen/detail/news/bewerbungstipp-17.html</link>
			<description>Wie kann ehrenamtliches Engagement zum Karrierevorteil werden? </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrenamtliches Engagement ist angesagt. Ganze 56 Prozent der Studierenden glauben, dadurch ihre Chance im Bewerbungsverfahren erhöhen zu können. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Viele Personaler durchschauen genau, wer mit Leidenschaft bei der Sache ist und wer aus weniger altruistischen Motiven handelt.<br /><br /><strong>Akademiker meist sehr engagiert<br /><br /></strong>Vor allem junge Akademiker – Studierende wie auch Berufstätige – setzen sich überdurchschnittlich häufig für die gute Sache ein. Das ist nur logisch, schließlich sind die Anforderungen an Berufseinsteiger in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Neben hervorragenden fachlichen Eigenschaften sollen sie auch soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen vorweisen.<br /><br />Doch Ehrenamt ist nicht gleich Ehrenamt. Wer seinen Lebenslauf mit gesellschaftlichem Engagement schmücken will, sollte vorher genau abwägen, ob die genannte Organisation zum Unternehmensprofil passt. So wird die Mitgliedschaft in studentischen Unternehmensberatungen in den meisten Fällen positiv bewertet, politische Ehrenämter sind hingegen, je nach Weltsicht des Unternehmens, mit Vorsicht zu genießen.<br /><br /><strong>Vorsicht vor reiner Lebenslaufkosmetik<br /><br /></strong>Personaler kennen ihre „Pappenheimer“ und kriegen schnell heraus, ob ein Bewerber wirklich mit dem Herzen bei der Sache ist, oder ob ein typischer Fall von Lebenslaufkosmetik vorliegt. Schnell verdächtig macht sich, wer kurz vor der Bewerbungsphase in eine ehrenamtliche Organisation einsteigt oder ein Hobby zum besonderen Engagement auffrischt.<br /><br />Personalexperten haben ein Auge für solche Angaben und haken schon einmal genauer nach – peinlich, wenn man dann keine konkrete Beschreibung des Tätigkeitsfeldes abliefern kann.<br /><br /><strong>Ehrlich bleiben<br /><br /></strong>Generell ist Ehrlichkeit angesagt. Zwar wird ehrenamtliches Engagement gern gesehen. Das heißt aber nicht, dass Nicht-Engagierte automatisch aus dem Rennen sind – das Ehrenamt ist mehr „Nice-to-have“ denn „Must-have“. Letztlich sind eher Persönlichkeit und Leistungen des Bewerbers entscheidend.<br /><br />Auf jeden Fall in den schriftlichen Lebenslauf gehört jedoch der Einsatz in studentischen Initiativen, besonders wenn diese stark fachbezogen ausgerichtet sind. Auch wenn sich aufgrund des sozialen Engagements das Studium verzögert hat, sollte dies erwähnt werden. </p>]]></content:encoded>
			<category><a href="presse/meldungen/news_cat/7.html" title="Aktuelle Nachrichten">Aktuelle Nachrichten</a></category>
			<category><a href="presse/meldungen/news_cat/744.html" title="Jobs und Karriere">Jobs und Karriere</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Ad legendum – wir kooperieren! </title>
			<link>http://www.deutsche-bildung.de/presse/meldungen/detail/news/ad-legendum-wir-kooperieren.html</link>
			<description>Die juristische Ausbildungszeitschrift ist ab sofort Partner der Deutschen Bildung…</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort kooperieren wir mit der juristischen Ausbildungszeitschrift Ad legendum. Die von Münsteraner Studierenden konzipierte Fachzeitschrift erscheint vierteljährlich jeweils zu Anfang und Ende des Semesters. 2004 erschien die erste Ausgabe der erfolgreichen Publikation. Träger des Magazins ist der gleichnamige gemeinnützige Verein Ad legendum e.V., der sich ausnahmslos selbst finanziert.<br /><br />Das Magazin behandelt spannende rechtwissenschaftliche Themen mit aktuellen Bezügen. So war in der jüngsten Ausgabe etwas über den „Volkssport Vermögensdelikte“ zu lesen. Auch zur Wirtschaftskrise gab es eine interessante Schwerpunktausgabe: „Guter Gesetzgeber - Böse Banker: Wer regiert den Kapitalmarkt?“. Die Münsteraner Zeitschrift steht damit in einer Tradition, die sich an amerikanischen Eliteuniversitäten bereits seit Jahrzehnten in Form der „student law reviews“ etabliert hat.<br /><br />Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ad legendum!<br /><br /><a href="deutsche-bildung/kooperationspartner/studentische-partner/ad-legendum.html" target="_self" class="internal-link" >Weitere Informationen zu Ad legendum.</a>&nbsp;<img src="fileadmin/template_db/img/button_arrow.gif" alt="" /></p>]]></content:encoded>
			<category><a href="presse/meldungen/news_cat/7.html" title="Aktuelle Nachrichten">Aktuelle Nachrichten</a></category>
			<category><a href="presse/meldungen/news_cat/745.html" title="Kooperationspartner">Kooperationspartner</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 14:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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