Ein Studium ist echt teuer. So kannst du es dir trotzdem leisten.

von Anna Petrig

Knapp 800 Euro gibt ein Student in Deutschland pro Monat aus*. Das ist eine ganze Menge Geld, die erst mal auf dem Konto stehen muss. Toll, wenn dich deine Eltern unterstützen, wenn du Bafög und Kindergeld bekommst und einen Nebenjob hast. Oder vielleicht sogar zu den glücklichen Stipendien-Empfängern gehörst.

Und trotzdem kann es sein, dass das Geld nicht ausreicht, um Miete, Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Kleidung und Studienkosten wie Semesterbeitrag, Literatur oder Exkursionen zu bezahlen. Wenn du dann noch an einer privaten Hochschule mit mehreren hundert Euro Studiengebühren pro Monat studierst, ist guter Rat teuer.   

Was ist dir wichtig?
Wichtig ist im Studium wie auch generell im Leben: Prioritäten setzen. Überleg dir, was du wirklich brauchst und was du dir leisten willst. Kannst du vielleicht während deines Bachelor-Studiums noch zuhause wohnen bleiben und findest auch an einer Uni in der Umgebung einen Studienplatz? So reduzierst du einen großen Kostenpunkt und kannst durch Jobben vielleicht schon Geld sparen für einen Master in Berlin, München, London oder Barcelona, wenn du das möchtest.   

Teuer ist nicht gleich gut
Thema Hochschule: auch hier solltest du dich fragen, ob es das Studium an der privaten Uni mit monatlichen Studiengebühren sein muss, oder reicht nicht auch ein Studium an einer staatlichen Hochschule, kombiniert mit Praktika und einem berufsbezogenen Nebenjob, um nach dem Abschluss voll durchzustarten? Ja, Privatunis können toll sein und eine sehr gute Lehre bieten, aber staatliche Hochschulen sind deswegen nicht die schlechtere Wahl. 

Zusammen ist man weniger allein
Ähnliches gilt für die Wohnung: muss es das teure 1-Zimmer-Appartement im fancy Neubau mit Pförtner und Fitnessstudio sein, oder tut es nicht auch ein WG-Zimmer? Ist es wirklich so wichtig, zentral in der Stadt zu wohnen oder kannst du morgens nicht auch eine halbe Stunde Bahnfahrt zur Uni ertragen, zahlst dafür aber nennenswert weniger Miete in einem entfernteren Stadtteil oder in einem Vorort? Ruhe, frische Luft und Natur gibt’s kostenlos oben drauf. Aber natürlich ist es auch ok, wenn das Stadtleben wichtig für dich ist und du nicht darauf verzichten möchtest. Solange du ernsthaft alle Optionen durchkalkuliert und dann für dich entschieden hast, ist alles in Ordnung, was am Ende der Überlegungen als Ergebnis feststeht. 

Die Lösung für Finanzierungsprobleme
Wenn du schlussendlich alle deine Einnahmen und Ausgaben kalkuliert und optimiert hast und noch Geld brauchst, kann dir die Studienförderung der Deutschen Bildung den Restbetrag finanzieren, der nötig ist, damit du sorgenfrei leben und dich ganz auf dein Studium und auf deine Weiterentwicklung konzentrieren kannst. Dabei unterstützen wir dich übrigens auch mit unserem Förderprogramm WissenPlus – mit Seminaren, Bewerbungsberatung, Coaching, Online-Vorträgen und Rundum-Betreuung. Während des Studiums und bis in den Beruf. Wenn du dann nach dem Studium arbeitest, zahlst du einen festen Prozentsatz deines Einkommens über eine feste Laufzeit an den Studienfonds zurück. So bist du vor Überschuldung geschützt und von dem Geld können wir wieder neue Studenten fördern. 

Beantrage kostenlos und unverbindlich dein individuelles Angebot.


*Quelle: Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes 

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