Studentenwerke: “Kopf braucht Dach”

von Sabrina Becker

Der Mietenwahnsinn spitzt sich weiter zu. Studierendenwerke haben deshalb die Kampagne "Kopf braucht Dach" gestartet, die sich für bezahlbaren studentischen Wohnraum einsetzt.

Die Zahl der Studenten steigt seit Jahren kontinuierlich, Wohnraum wird hingegen immer knapper. Ein untragbarer Zustand – finden die im Deutschen Studentenwerk zusammengeschlossenen 58  Studierendenwerke und werben mit ihrer Kampagne „Kopf braucht Dach“ für staatliche Unterstützung bei Neubau und Sanierung von Wohnheimen.

Insgesamt rund 1,45 Milliarden Euro werden aus Sicht der Verantwortlichen benötigt: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Bezahlbarer Wohnraum ist in vielen Hochschulstädten knapp. Mehr solchen Wohnraum zu schaffen und zu erhalten, das ist nicht allein Privatsache, das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ fasst DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde die Forderungen an die Politik zusammen: „Gut, dass die Bundesregierung laut Koalitionsvertrag wieder in die Förderung von Studierendenwohnheimen einsteigt.“

Das Deutsche Studentenwerk fordert bereits seit längerem einen Bund-Länder-Hochschulsozialpakt zum Ausbau der sozialen Infrastruktur. Die Kampagne „Kopf braucht Dach“ ist Teil der Initiative und möchte unter anderem Mieten erhalten, die sich an der Bafög-Wohnpauschale von 250 Euro orientieren. In Zukunft werden außerdem etwa 25.000 neue Wohnheimplätze benötigt.

Wer die Kampagne unterstützen möchte, kann sich unter http://www.mein-studentenwohnheim.de/ über die Ziele sowie Fortschritte informieren und direkt online seine Stimme abgeben. Wir drücken die Daumen!

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