Unterhaltungen zwischen Fett und Gehirn. Ja, das gibt es.

Marius Richter aus Lübeck forscht im Bereich des "Adipocyte Brain Crosstalk", also an der Kommunikation zwischen Fettzellen und Gehirn. Klingt interessant und das ist es auch.

Die Forschung dahinter will herausfinden, wodurch das Gehirn entscheidet, welche Zellen zu den lästigen weißen und welche zu den guten braunen Fettzellen werden und wann Fett angelegt wird und wann nicht. Wir haben mit ihm gesprochen.

Die Diätindustrie kennt ja viele „Fatburner“, aber bisher hilft nur eine negative Kalorienbilanz beim Abnehmen. Wird es künftig möglich sein, die Kommunikation zwischen Gehirn und Fett so zu beeinflussen, dass der Körper via Medikament zum Fettabbau gebracht werden kann?
Marius Richter: Eine negative Kalorienbilanz wird wohl auch auf lange Sicht der beste Weg für eine Gewichtsreduktion bleiben. Für ausgeschlossen halte ich die in der Frage genannte Zukunftsvision jedoch nicht. Ich denke, dass die Forschung davon aber noch sehr weit entfernt ist. Entscheidende Faktoren hierbei sind der ungenügende Wissensstand in der Grundlagen-Forschung. Bevor man nicht eine exakte Kenntnis möglichst aller beeinflussenden Regulationskreisläufe hat, fehlen noch die sogenannten Targets für Medikamente, um eine entsprechende Beeinflussung des Körpers hin zu einer Gewichtsreduktion, dem „Fatburnen“, zu induzieren.

Hier gibt's das komplette Interview zu lesen. 

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