"Das Studium macht einen zum Schmetterling"

Geförderte der Deutschen Bildung

Ariane Vera-Fluixa im Portrait

Ariane Vera-Fluixa ist 20 Jahre alt und studiert Internationale Beziehungen und Englische Literatur an der University of Aberdeen in Schottland.

Warum hast Du Dich für deine Studienfächer entschieden?

Ich bin sehr international aufgewachsen, mich interessieren die Verbindungen zwischen Staaten, Kontinenten, das Weltgeschehen, Debatten, Nachhaltigkeit, Friedenspolitik – ich möchte Zusammenhänge verstehen und mir mit einem breitgefächerten Wissen eine eigene Meinung bilden. Literatur und Politik hängt sehr stark zusammen, durch die Literatur bekommt man einen sehr menschlichen Blick auf das Weltgeschehen.

Hast Du ein Auslandssemester absolviert? Wenn ja, wo und was hast Du erlebt?

Ich war ein halbes Jahr am Trinity College in Dublin.

Was würdest Du über Deine Studienzeit in Deinen Memoiren schreiben?

Das Studium macht einen zum Schmetterling: man kommt im Kokon an, man wächst, man entfaltet sich – und schließlich fliegt man hinaus in die Welt.

Was ist für Dich das Wichtigste, was Du bisher in Deinem Leben gelernt hast?

An sich selbst zu glauben. Nur so erreicht man seine Ziele.

Was ist Dir bei Deinem zukünftigen Arbeitgeber wichtig? 

Eine Vision, die ich teilen kann.

Wie würdest Du Deine Persönlichkeit bei einem Vorstellungsgespräch kurz selbst beschreiben/? 

Kreativ, optimistisch, ausdauernd, harmonisch.

Wie sieht für Dich die Zukunft der Arbeit aus, was wird/soll sich ändern, was soll bleiben? 

Wir müssen wegkommen von dem 8-Stunden-System. Das geht von vorne bis hinten nicht auf und produziert nur unzufriedene Mitarbeiter. Flexibilität und Kreativität sind hier gefragt.

Welchen Traumberuf hattest Du als Kind?

Da war ich ganz klassisch: Reitlehrerin. Obwohl ich niemals Reitstunden hatte, aber das war mein großer Traum.

Wie sieht Dein Traum vom Arbeiten jetzt aus?

Freiheit, Selbsterfüllung, Horizonterweiterung.

Welche Werte sind Dir wichtig? 

Karriere, Unabhängigkeit, Mobilität, Zielstrebigkeit, Verlässlichkeit.

Wie würde der Titel Deiner Memoiren lauten?

Fortune Teller – das ist ein Lied, das ich kurz nach dem Abitur geschrieben habe. Es geht darum, dass man seine Zukunft nicht würfeln kann, dass keiner einem voraussagen kann, wo man später einmal sein wird und dass jeder Schritt, den man geht, ein Schritt auf dem eigenen Weg ist.

Deine Meinung in einem Satz – zu:

Studium:           Egal was man studiert, man lernt vor allem Zeitmanagement.
Zukunft:            Aufregend!
Geld:                 Always funny in a rich man’s world!
Arbeit:               Ein Ziel, keine Last.
Generation Y:  Ein seltsamer Begriff – fangen wir nach Generation Z wieder bei A an?
Freiheit:            Ein wichtiger Wert, man sollte ihn mehr schätzen.
Sicherheit:       Ein Muss. Darauf baut man auf.
Glück:               Ist eine Einstellung.  

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