Die Finanzfrage: Dieses Jahr werde ich Millionär - finanzielle Vorsätze für 2020

Naja, die erste Million auf dem Konto muss es ja nicht gleich sein. Aber ein bisschen mehr finanziellen Spielraum wünschen wir uns doch alle, oder? Gerade im Studium schrumpft der Sparstrumpf so vor sich hin. Mit unseren Vorsätzen kannst du vielleicht bald oben nachstopfen.

Das gute alte Sparschwein…

…ist eigentlich gar keine so schlechte Idee. Ansätze, wie man es füllen kann, gibt es viele. So schwören manche darauf, jede Woche den Euro-Wert hineinzustecken, der der Woche im Jahresplaner entspricht: also einen Euro in Woche eins, zwei Euro in Woche zwei – bis in Woche 52 schließlich 52 Euro zurückgelegt werden und man insgesamt 1.378 Euro zusammengespart hat. Ein ordentlicher Batzen. Für Studenten ist diese Challenge aber nur bedingt geeignet: gegen Ende wird sie nämlich echt teuer. Ebenfalls erprobt: jeden 5-Euro-Schein, der im Portemonnaie auftaucht, aussortieren und ins Schweinderl stecken. So kommt auch gut was zusammen und fünf Euro können im Zweifel auch von Studis verschmerzt werden (funktioniert auch mit Münzen). Und am Ende des Jahres kann man sich dann auch mal was gönnen.

Haushaltsplaner führen

Gibt’s sogar schon als App (mehr dazu hier). Das altbewährte Haushaltsbuch hat den riesigen Vorteil, dass es uns schwarz auf weiß unsere – zugegebenermaßen manchmal einfach notwendigen – unnötigen Ausgaben vor Augen führt. Gerade wenn es über einen längeren Zeitraum geführt wird, macht es deutlich, wo die kleinen, aber fiesen Geldfresser liegen, die am Ende des Monats eine große Null ins Konto geknabbert haben. Ein Tipp für die besonders gewissenhaften unter uns: bereits am Anfang des Monats das Gehalt (oder von was auch immer du während deines Studiums lebst) in drei Teile einteilen – die Faustregel lautet 50/30/20. 50 Prozent des Geldes werden für die Grundsicherung – also Miete, Essen, Strom usw. – ausgegeben. 30 Prozent sind für Freizeitausgaben vorgesehen. Und die restlichen 20 Prozent? Die sollten im besten Fall gespart werden. Das wird sicherlich nicht jeden Monat funktionieren – einen Versuch ist es jedoch allemal wert.

Nachhaltiger leben

Hat auf den ersten Blick wenig mit einem finanziellen Vorsatz zu tun – gerade weil grüne Alternativen ja nicht unbedingt die günstigsten sind. Wer aber beispielsweise seinen Fleisch- und Wurstkonsum einschränkt, wird das bald auch im Portemonnaie merken – bewussteres einkaufen spart nämlich ganz schön Geld. Außerdem tut man was fürs Tierwohl und die eigene Gesundheit. Ebenfalls schwer angesagt (und wichtig!): auf Plastik verzichten. Wer häufiger mal Leitungswasser trinkt, greift weniger zu PET-Flaschen. Die sind teuer – und unser Sparschwein (siehe oben) freut sich über die zwei Euro bestimmt viel mehr. Es ist gar nicht so schwer, als Student an die Umwelt zu denken. Lies hierzu auch die Finanzfrage: Knapp bei Kasse – wie kann ich trotzdem nachhaltig leben?

Ziele vor Augen haben

Sparen nur um des Sparens Willen? Das fällt vielen schwer – statt die zwei Euro beiseite zu legen, werden sie dann doch schnell beim Bäcker in ein Stückchen investiert. Wer allerdings weiß, wofür er Geld zurücklegt, dem geht der Verzicht um einiges leichter von der Hand. Ein toller Urlaub, Konzerttickets, einfach mal wieder unbeschwert shoppen gehen: was auch immer uns Spaß macht, ist ein guter innerer Antreiber, wenn es ums Sparen geht. Darum am besten jetzt gleich überlegen, womit du dir 2020 versüßen möchtest. Und im neuen Jahr geht es dann frischen Mutes daran, den Plan finanziell umzusetzen.

Wir wünschen dir viel Erfolg und ein erfolgreiches, glückliches und gesundes neues Jahr!

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