Die Finanzfrage: Wie kann ich ein duales Studium finanzieren?

Auf den ersten Blick scheint alles klar: das Praxisunternehmen zahlt dir für dein Studium ein Gehalt, mit dem du dein Studium finanzieren kannst. In der Realität sieht es leider oft anders aus – Studiengebühren an privaten Hochschulen und Akademien sowie hohe Mieten schlagen ein Loch ins Portemonnaie, das gefüllt werden muss. Diese Möglichkeiten gibt es.

Wer sich für ein duales Studium entscheidet, hat zwei (oder mehr) Fliegen mit einer Klappe geschlagen: theoretische Inhalte im Wechsel mit praktischen Aufgaben garantieren fundierte Berufserfahrung und mit etwas Glück winkt am Ende der feste Job im Wunschunternehmen. Ein weiterer großer Vorteil – in der Regel erhalten Studenten bereits während der Ausbildung ein festes Gehalt und können anfallende Studienkosten selbst decken.

Du interessierst dich für ein duales Studium? Auf der Einstieg Abi kannst du dich bei Hochschulen und Berufsakademien persönlich  über die verschiedenen Möglichkeiten informieren – und dich direkt bewerben. Die nächsten Termine sind der 15./16.November in Berlin und der 22./23. November in München.

Finanziell sorgenfrei? Nicht ganz…

Das macht die Studienfinanzierung natürlich deutlich einfacher als bei einem klassischen Vollzeit-Studium. Völlig unkompliziert ist dann aber doch nicht immer – Gehälter variieren von Unternehmen zu Unternehmen, gerade an privaten Hochschulen und Berufsakademien werden oft hohe Studiengebühren fällig und darüber hinaus müssen Studenten für Mieten auch immer tiefer in die Tasche greifen. Was also tun?

Staatliche Angebote greifen nicht

Da dein Gehalt im dualen Studium fast immer voll auf die Förderung angerechnet wird, fällt Bafög in den meisten Fällen raus. Hinzu kommt, dass nicht alle Ausbildungsstätten, die ein duales Studium anbieten, nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz als förderungswürdig anerkannt werden. Auch bei Stipendienprogrammen sieht es häufig eher mau aus. Eine Ausnahme stellt das Deutschlandstipendium dar, auf das sich auch duale Studenten bewerben können. Manchmal bieten die Hochschulen selbst entsprechende Stipendienprogramme an. Hier am besten direkt bei der Bewerbung nachfragen.

Deutsche Bildung finanziert auch duale Studiengänge

Eine gute Alternative stellen Studien- bzw. Bildungskredite dar. Sie bieten den großen Vorteil, dass auch kleinere Beträge ausgezahlt werden können; die Kreditsumme also gar nicht so hoch ausfallen muss und nach Einstieg ins Berufsleben schnell wieder abbezahlt ist. Anbieter gibt es mittlerweile einige. Studenten sollten daher vorab genau prüfen, welche Konditionen zu Grunde liegen. Die staatliche Kfw-Bank ist in jedem Fall eine seriöse Anlaufstelle. Auch die Deutsche Bildung fördert Studenten im dualen Studium. Neben Einmalzahlungen (schon ab 100 Euro pro Monat) sind auch Einmalzahlungen (etwa für größere Anschaffungen oder das Auslandssemester) möglich. Mit unserem Trainingsprogramm WissenPlus erhältst du darüber hinaus Beratungen und Coachings zu studien- und berufsrelevanten Fragen.

Du kannst eine Finanzspritze gut gebrauchen? Dann jetzt noch schnell bis zum 30.11. an unserem Gewinnspiel teilnehmen und mit etwas Glück 500 Euro gewinnen.