Finanzfrage: Coole Klamotten für wenig Geld – geht das?

Coole Klamotten für wenig Geld

Wer studiert, hat später gute Chancen, einen überdurchschnittlich bezahlten Job zu ergattern. Das Studium selbst gleicht jedoch eher einer finanziellen Dürreperiode. Neben den existentiellen Ausgaben für Miete, Essen und sonstigen Studienkosten bleibt für die schönen Dinge des Lebens – etwa Shopping – oft nur wenig bis gar nichts übrig. Wir verraten, wo du trotzdem coole Klamotten für wenig Geld bekommen kannst.

Es klingt auf den ersten Blick abgelutscht, aber tatsächlich können Flohmärkte das Tor zu einer komplett neuen Welt sein! Zugegeben – an vielen Ständen findet man tatsächlich nur Ramsch. Wer jedoch mit offenen Augen durch die Reihen bummelt, wird mit Sicherheit das ein oder andere Schätzchen entdecken. Augen offen halten lohnt sich insbesondere bei Taschen, Accessoires und Mänteln. Diese sehen mit kleinen Tricks (Anhängern, Aufnähern, Buttons, Griff in die Farbkiste) aus wie neu – „upcycling“ lautet hier das Stichwort. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, außerdem tust du etwas für die Umwelt. Inspirationen findest du unter anderem bei Pinterest oder freshideen.com.

Du könntest 500 Euro für das Wintersemester (oder pssst – die nächste Einkaufstour?) gut gebrauchen? Dann noch schnell bei unserem Gewinnspiel mitmachen!

Gezielt suchen lohnt sich

Das größte Problem bei der Sache: wie passende Flohmärkte in der Region finden? Unter flohmarktradar.de kann man unter Berücksichtigung des eigenen Standortes nach Märkten suchen. Oft kündigen auch Aushänge an der Uni die nächsten Termine an. Und in Zeiten von Facebook posten Veranstalter oder Verkäufer auch gerne etwas in speziellen „Rund um…“-Gruppen – diesen sollte man allerdings nur beitreten, wenn man die Nerven hat, dann auch den übrigen „Schlüssel am Rewe gefunden“-Content auszuhalten.

Schätze aus zweiter Hand

Auch Second-Hand-Läden können sich als echtes Schatzkistchen entpuppen. Der Vorteil: hier kann man weitestgehend sicher sein, dass die Sachen noch in Takt bzw. qualitativ hochwertiger sind als auf dem klassischen Flohmarkt. Ein cooler Trend sind sogenannte Kilo Stores wie das PICKNWEIGHT in Köln. Dahinter verbergen sich Läden, in denen nicht das Einzelteil berechnet wird – stattdessen werden die Klamotten in einem Korb gesammelt und am Ende nach Kilopreis bezahlt. Filialen gibt es aktuell leider – neben Köln – nur in den Großstädten Hamburg, Berlin und München. Auf jeden Fall für den nächsten Städtetrip vormerken!

Kleiderschrank zu vermieten

Wem es bis dahin noch zu lange dauert, kann natürlich auch online für kleines Geld erfolgreich shoppen. Eine gute Anlaufstelle ist und bleibt Kleiderkreisel.de. Hier bieten private Verkäufer ihre eigene Second-Hand-Mode (-Schuhe, -Taschen, -Accessoires, -Beautyartikel) zum kleinen Preis (oder sogar kostenlos) an. Wer mag, kann auch selber verkaufen. Ganz ähnlich funktioniert Maedchenflohmarkt.de: neben den klassischen Marken wie H&M, Zara und Co. werden hier manchmal sogar Luxusprodukte mit sattem Rabatt angeboten. Übrigens: nicht nur Wohnungen kann man mieten – das geht mit Klamotten auch. Bei myonbelle.de etwa erhält man für 39 bis 59 Euro pro Monat ein Paket mit neuen Teilen, die man so lange behalten kann, wie man möchte. Bei der Anmeldung wird ein Fragebogen ausgefüllt, anhand dessen ein Stylingteam dann passende Kleidung auswählt. Neue Lieblingsklamotten können natürlich auch gekauft werden.

Und wenn für Kleidung so gar kein Budget übrig ist? Dann heißt es tauschen! Das geht zum einen online – eben auf kleiderkreisel.de, aber auch anderen Plattformen wie tauschticket.de, tauschgnom.de oder kleiderkorb.de. Eine schöne Idee kann es auch sein, selber eine Tauschparty zu organisieren – schließlich hat fast jeder Klamotten im Schrank, die nie getragen werden oder irgendwie doch nicht mehr so richtig gefallen. Vielleicht sind sie aber für die beste Freundin genau das richtige? Jeder bringt mit, was er loswerden möchte – und dann heißt es Sekt aufmachen und lostauschen!

Du bist jung und brauchst das Geld? In unseren kostenfreien Webinaren erfährst du alles zum Thema Studienfinanzierung. Jetzt anmelden!