"Kommunikations ist alles!"

Geförderte der Deutschen Bildung

Florian Rohde im Portrait

von Anna Petrig

Erst eine Ausbildung zum Industrie-Kaufmann, danach das Bachelor-Studium Medien- und Kommunikationsmanagement in Düsseldorf: Der 25-Jährige ist auf einem guten Weg.

Warum hast Du Dich für Dein Studienfach entschieden? 

Aufbauend auf meiner Berufsausbildung zum Industriekaufmann habe ich schwerpunktmäßig einen Einblick in die Abteilungen Marketing und Vertrieb erhalten. Die Aufgaben dort haben mich über knapp 3 Jahre inspiriert, da ich spannende Projekte realisieren konnte. Darunter auch die Erstellung und Gestaltung von Print-Materialien für internationale Messen. Hierauf baue ich nun auf. Meine Schwerpunkte sind noch nicht gesetzt, aber Marketing Management und Markt-, Werbe- und Medienpsychologie habe ich bereits ins Auge gefasst. 

Hast Du ein Auslandssemester absolviert? Wenn ja, wo und was hast Du erlebt? 

Nein, noch nicht. Ich plane aber einen Auslandsaufenthalt über zwei Monate ab dem 3. Semester. 

Was ist für Dich das Wichtigste, was Du bisher in Deinem Leben gelernt hast?

Drück dich immer klar aus und hake lieber noch mal nach. Kommunikation ist alles. 

Was ist Dir bei Deinem (zukünftigen) Arbeitgeber wichtig?

Ganz nach dem Motto „future@work“ sollte sich der Arbeitgeber der modernen Zeit anpassen in Bezug auf Flexibilität, Arbeitsumgebung- und Bedingungen. Wichtig ist mir außerdem eine flexible Gestaltung meines Jobs, gemessen an meinen Stärken.

Wie würdest Du Deine Persönlichkeit bei einem Vorstellungsgespräch kurz selbst beschreiben/?

Aufgeschlossen und selbstsicher, wenn auch einmal ideenlos, als ich einmal spontan einen Bleistift „verkaufen“ sollte. 

Wie sieht für Dich die Zukunft der Arbeit aus, was wird/soll sich ändern, was soll bleiben? 

Ich denke, das hängt stark vom Berufsbild ab. Berufe in der Banken- und Versicherungsbranche werden sich in den nächsten Jahren kaum wandeln. Klassische Strukturen, Abläufe und Hierarchien werden hierbei wahrscheinlich beibehalten, da der konservative Ansatz in der Weltwirtschaft noch einen sehr hohen Stellenwert besitzt. Dagegen sind Berufe in der Medien-, Vertriebs- und Designbranche wandelbarer. Ich denke, dass sich zunächst innovative Startups zu einem „Googlekonzept“ hin bewegen, bis es ganz langsam auch die ersten Großkonzerne versuchen. Der Mittelstand könnte hier einer der letzten sein, die sich für solche Konzepte entscheiden. Im Großen und Ganzen hängt es aber davon ab, wie die kommende Gesellschaft „erzogen“ wird. Dazu ist die Frage: Welche Werte werden in der Schule/Ausbildung/Uni vermittelt? Welches Ausmaß an Kreativität wird gelehrt und zugelassen? Kann man diesen Lehrwandel pauschal auf alle Schulen anwenden? 

Welchen Traumberuf hattest Du als Kind?

Computerexperte.

Wie sieht Dein Traum vom Arbeiten jetzt aus?

Viel Teamwork, flache Hierarchien, lockere Arbeitsatmosphäre, ungebundener Arbeitsplatz.

Welche Werte sind Dir wichtig?

Offenheit, Kritikfähigkeit, ein wenig Pragmatismus.

Deine Meinung in einem Satz – zu:

Studium: Angesichts der aktuellen Überakademisierung des Landes verliert der Bachelor-Titel wie auch das Abitur bzw. die Fachoberschulreife an Wert, da einerseits der Leistungsstandard stetig erhöht wird und andererseits, um aus der Masse hervorzustechen, der Master-Abschluss immer notwendiger wird.

Zukunft: 
Abhängig von Politik, der Weltwirtschaft, den einzelnen Unternehmen hierzulande und dem Zusammenhalt der Euroländer, gestaltet sich die Zukunft jedes einzelnen, was aktuell durch turbulente Zeiten geprägt ist und die Zukunft undurchsichtiger gestaltet.

Geld: Geld ist verfügbar, es ist eine Frage der Verteilung.

Arbeit: Nicht nur Fachkräfte aus dem Ausland sollten angeworben werden, sondern auch die Anzahl der Arbeitslosen bzw. weniger Qualifizierte sollten durch entsprechende Maßnahmen wieder am Arbeitsleben teilnehmen können.

Generation Y: Die Gen Y hat sehr viele kreative Möglichkeiten der Selbstverwirklichung und kann ihr Potenzial effektiv in der Berufswelt ausschöpfen, wenn rechtzeitig entsprechende Werte vermittelt werden und die Unternehmen auch den „Zahn der Zeit“ erkennen.

Freiheit: Als eines der wichtigsten Güter im Leben definiere ich Freiheit als „Individuum handeln zu können“, eine „großflächige Entscheidungs- und Handlungsfreiheit zu besitzen“ und einen „ungehinderten Zugang zu Informationen, um sich auf dieser Basis eine eigene Meinungen zu bilden“.
 
Sicherheit: Sicherheit ist nirgendwo gegeben, sie wird nur suggeriert.

Glück: Das Glück ist rein subjektiv, was jeder für sich selbst definiert. 

 
So kannst auch du dein Studium von der Deutschen Bildung fördern lassen