Perspektiven für Flüchtlinge

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HU Berlin bietet kostenlose Gasthörerschaft an

von Sabrina Becker

Ein wichtiger Schritt in Richtung Integration: An der HU Berlin haben Flüchtlinge die Möglichkeit, kostenlos eine Gasthörerschaft zu beantragen. Ziel ist die Ausweitung auf reguläre Studiengänge.

Über diese Meldung zum Wochenende haben wir uns sehr gefreut: Flüchtlinge können ab dem kommenden Wintersemester kostenlos Vorlesungen an der Humboldt Universität (HU) Berlin besuchen. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Integration getan – schließlich können viele Asylsuchende ihren eigentlichen Berufen nicht mehr nachgehen und müssen wieder bei Null anfangen. „Die Gasthörerschaft soll als Einladung verstanden werden, sich Perspektiven für ein Studium an der HU zu eröffnen“ sagt Michael Kämper-van den Boogart, Vizepräsident für Studium und Internationales, in einer aktuellen Pressemitteilung. Es ist daher geplant, das neue Angebot künftig auch auf reguläre Studiengänge auszuweiten.

Für alle Interessierten bietet die HU am 22. September um 10 Uhr eine Informationsveranstaltung im Hauptgebäude an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten hier u.a. Antworten auf die Fragen, was eine Gasthörerschaft eigentlich ist, wo man die passenden Vorlesungen auswählt und wie man sich auf dem Campus zurechtfindet. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Team der Allgemeinen Studienberatung, das direkt vor Ort beim Ausfüllen Anträge hilft. Wer sich noch nicht auf ein konkretes „Schnupperstudium“ festlegen kann oder weitere Fragen hat, kann sich vom 3. September bis 1. Oktober zusätzlich in einer Sondersprechstunde (auf Deutsch und Englisch) beraten lassen.

Informationsveranstaltung:

22.September, 10-11 Uhr
Senatssaal im HU-Hauptgebäude | Unter den Linden 6 | 10117 Berlin
Sprachen: Deutsch und Englisch | Infomaterialien auf Französisch

Sondersprechstunde:

3. September – 1. Oktober, 15-16 Uhr
Studierenden-Service-Center im HU-Hauptgebäude | Unter den Linden 6 | 10117 Berlin

Auch in anderen Bundesländern laufen bereits entsprechende Vorbereitungen. Wir wünschen uns, dass viele weitere Hochschulen diesem Vorbild folgen!