"Wähle dir die Arbeit so, dass du sogar an einem schlechten Tag mit einem Lächeln arbeitest."

Geförderte der Deutschen Bildung

Angelika Stark im Portrait

Die Rechtswissenschaften haben es Angelika Stark angetan. Mit 27 Jahren steuert sie in Kiel auf ihr Staatsexamen an der Christian-Albrechts-Universität zu.

Warum hast Du Dich für Dein Studienfach/Deine -fächer entschieden?

Weil mich Jura schon immer interessiert hat und ich gerne argumentiere und diskutiere.

Hast Du ein Auslandssemester absolviert? Wenn ja, wo und was hast du erlebt?

Nein. Da das Studium der Rechtswissenschaften in Deutschland sehr auf das deutsche Recht ausgerichtet ist, bringt ein Auslandssemester während des Studiums nicht viel. Jedoch plane ich nach meinem Abschluss für ein Jahr ins Ausland zu gehen und dort den L.L.M. zu machen.

Was würdest Du über Deine Studienzeit in Deinen Memoiren schreiben?

Sehr interessant und nicht nur bezüglich der Lehre.

Was ist für Dich das Wichtigste, was Du bisher in Deinem Leben gelernt hast?

Dass Fehler dazu gehören und Perfektion nur selten erreicht wird. Und vor allem im Auge des Betrachters liegt.

Was ist Dir bei Deinem (zukünftigen) Arbeitgeber wichtig?

Flexibilität, aber gleichzeitig auch Beständigkeit. Unbedingt sollte es einen internationalen Bezug geben, also u.a. Zweigstellen im Ausland, in denen man auch eingesetzt wird.

Wie würdest Du Deine Persönlichkeit bei einem Vorstellungsgespräch kurz selbst beschreiben?

Flexibel, arbeitsmotiviert (fast schon Workaholic), spontan, zuverlässig und vor allem loyal.

Wie sieht für Dich die Zukunft der Arbeit aus, was wird/soll sich ändern, was soll bleiben?

Ich denke, dass das sehr von der Branche abhängt und man das nicht allgemein fassen kann. Die jeweilige Arbeit wird sich mit dem gesellschaftlichen und technischen Wandel immer mehr verändern und wir werden uns dem anpassen müssen. Was ich ganz gut finde, denn Veränderung (egal ob positiv oder negativ) bringt den Menschen weiter. Man wird viel von der Technik und der Digitalisierung profitieren können. Das merke ich jetzt  schon im Studium, wo man z.B. vor 10 Jahren noch die ganzen Gesetzestexte mit sich tragen musste und dies teilweise sehr umständlich gewesen ist, habe ich heute die Möglichkeit, sie mir auf das iPad oder den Laptop zu laden und habe sie jederzeit bei mir.

Welchen Traumberuf hattest Du als Kind?

Auch wenn es langweilig klingt und auch etwas klischeehaft ist: ich wollte als Kind schon Anwältin werden. Immer wenn wir als Kinder "Berufe" gespielt haben, wollte ich die Rolle des Anwalts oder Richters haben. Weswegen es dann weder für meine Freunde noch meine Familie überraschend kam, dass ich mich für die Rechtswissenschaften als Studiengang entschieden habe.

Wie sieht Dein Traum vom Arbeiten jetzt aus?

Viel unterwegs sein, vor allem im internationalen Raum. Aber auch die Möglichkeit haben, dass man von zu Hause arbeiten kann und so auch Zeit für die Familie hat. Ich denke kaum, dass ich irgendwann auf der Richterbank landen werde, da ich durch unzählige Praktika gemerkt habe, dass mir für diesen Berufszweig etwas die Geduld fehlt, obwohl ich normalerweise ein sehr geduldiger Mensch bin.

Welche Werte sind Dir wichtig?

Ganz wichtig sind Loyalität und Ehrlichkeit. Dann vor allem, dass man zu seinem Wort steht und weiterhin, dass man immer man selbst ist und sich nicht verstellt, nur weil es vielleicht einen Vorteil bringen würde.

Wie würde der Titel Deiner Memoiren lauten?

"Die Reise durchs Leben - 88 Geschichten."

Deine Meinung in einem Satz zu...

Studium:          Die beste Zeit des Lebens (bisher zumindest).
Zukunft:           Ich freu mich drauf!
Geld:                Geld verändert die Menschen nicht, es zeigt nur ihren wahren Charakter.
Arbeit:              Wähle dir die Arbeit so, dass du sogar an einem schlechten Tag mit einem Lächeln arbeitest.
Generation Y:   Absolut abgenutzter Mode-Begriff.
Freiheit:            Das größte Gut überhaupt!
Sicherheit:       Sehr wichtig, kann aber oft auch eine unnötige Hemmschwelle darstellen.
Glück:               Die Zeit die ich mit meinen Freunden oder auf Reisen verbringen kann.

So kannst auch du dich von der Deutschen Bildung fördern lassen.