Blick in die Glaskugel: So geht das Studentenleben nach Corona weiter

Nach der Pandemie wird vieles nicht mehr sein wie zuvor. Auch Studium und Lehre bleiben nicht unbeeinflusst. Von eLearning bis Maskenpflicht – so könnte die Zukunft an Deutschlands Hochschulen aussehen.

Zoom-Meetings, Webinare, Updates am Smartphone – noch nie war Homeoffice so en vogue wie heute. Die Überraschung für viele: Es läuft ziemlich gut! Nicht zuletzt, weil deutsche Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit verstärkt auf digitale Formen der Zusammenarbeit gesetzt haben. Zum Glück, wie sich jetzt zeigt. Leider hat die Hochschulszene den Anschluss verpasst: Im internationalen Vergleich liegen Deutschlands Universitäten weit hinten, wenn es um das Thema Digitalisierung geht.

Digitalisierung nimmt Fahrt auf

Im Zuge der Corona-Krise wurden die Verantwortlichen nun zum Handeln gezwungen: Dozenten zeichnen Vorlesungen auf, Studenten diskutieren in Video-Konferenzen, Fragen werden in Chats beantwortet. Auch die derzeit geschlossenen Hochschulbibliotheken hätten in der Vergangenheit stärker auf digitale Angebote setzen müssen – nun sehen sich viele Studenten mit dem Problem konfrontiert, ihre Haus- oder Seminararbeiten nicht fertigstellen zu können, da die entsprechende Literatur fehlt. Einige Online-Lösungen haben wir bereits vorgestellt. Die erste Lehre aus der Krise steht somit fest: Die Digitalisierung im deutschen Hochschulsektor muss (und wird) an Fahrt aufnehmen.

Prüfungen im Schlafanzug

Studenten werden in Zukunft also häufiger im Schlafanzug die erste Übung absolvieren und auch seltener eine Bibliothek von innen sehen. Stattdessen dominieren Lern-Apps, Online-Kurse, Sprechstunden aus dem Homeoffice und digitale Fachliteratur den Studienalltag. Auch Prüfungen in den eigenen vier Wänden sind keine Utopie mehr: Die IUBH bietet ihren (Fern-)Studenten bereits seit 2016 diese Möglichkeit. Während der Klausur – die als Multiple-Choice-Test selbstverständlich auch online stattfindet – sind die Prüflinge per Video-Chat mit dem Proctor verbunden. Das ist ein Mitarbeiter des amerikanischen Dienstleisters, der die Plattform zur Verfügung stellt. Er checkt vorab, ob auch keine Spickzettel an der Wand hängen und der Schreibtisch bis auf den PC leergeräumt wurde. Während des Prüfungszeitraums ist der Proctor zudem mit dem Rechner des Studenten verbunden, um sicherzustellen, dass dieser nicht im Internet recherchiert. Datenschützern dürften sich hier zwar die Nackenhaare aufstellen. Die Hochschule versichert jedoch, dass die Studenten jederzeit die Mausbewegungen nachverfolgen und so sichergehen könnten, dass keine Daten kopiert werden. Vielleicht auch denkbar für die Zeit nach Corona?

Alles glänzt, so schön neu

Doch nicht nur online, auch auf dem Campus selbst wird sich einiges ändern. Hier unsere Hitlist der Corona-Einschränkungen – ob ernst gemeint oder nicht, entscheidest du:

Masken werden DER neue Trend im Hörsaal. Ob für die Verträumten mit Sternenmuster, die Verliebten im Herzchenlook oder für die ganz Verwegenen in Nachtschwarz – dein Mundschutz verrät, wie du tickst. Sollten die Beschränkungen weiter gelockert werden und endlich wieder Studipartys stattfinden (unter freiem Himmel, versteht sich), sind auch Stoffe denkbar, die im Dunkeln leuchten. Aber bitte nicht vergessen: Beim Tanzen den Mindestabstand einhalten!

Apropos: Im Hörsaal oder in der Bib hat das gemeinschaftliche Lernen leider vorerst ausgedient. Wer nicht auf digitale Lösungen zurückgreifen kann, muss an einem Einzeltisch sitzen. Im Hörsaal bleiben stets mindestens zwei Plätze frei. Und die Mensa? Bietet Mittagessen vielleicht auf absehbare Zeit nur noch aus dem Automaten an.

Überhaupt, Hygiene – nichts wird in unserem Leben in naher Zukunft eine größere Rolle spielen. Vor jedem Gebäude hängt ein Spender mit Desinfektionsmittel? die Toiletten sind (oh Wunder) immer blitzsauber? Zutritt zum Hörsaal erhält nur, wer nachweislich immun ist? Alles im Bereich des Möglichen. Das Trauma unserer Generation: Immer schön Händewaschen. Und ausreichend Toilettenpapier zuhause haben.

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