How to: Learn!

Lerntipps

Eine geballte Ladung Lerntipps

von Lea Schäfer

Wir dachten es ist Zeit für den ultimativen Artikel zum Thema: Lernen! Denn für jeden Typ Mensch und jedes Problem gibt es Lernstrategien. Glaubst du nicht? Dann ließ mal weiter. In unserer Blog-Historie haben wir schon so einiges Hilfreiches zum Thema Lernen ausprobiert. Damit du dich da jetzt nicht durchklicken musst, haben wir in diesem Listicle unser ganzes Wissen zusammengefasst!

Zu allererst die wichtigste Botschaft: Wer Spaß an einer Sache hat, der lernt auch besser. Tja, das ist ziemlich realitätsfern denkst du jetzt? Ja, wir wissen auch, nicht aus jedem Thema lässt sich so einfach ein spaßiges Event machen. Manches ist einfach trocken, langweilig, anstrengend, schwer.

Trotzdem solltest du die Freude am Lernen nicht aus den Augen verlieren, weil sie eben zum gewünschten Erfolg verhilft. Das heißt, egal welche Technik du dir auch aussuchst, versuche es vielleicht mal ein bisschen kreativ anzugehen oder Dinge auszuprobieren, die du sonst vielleicht nicht machen würdest. Denn wenn alles schon gut funktionieren würde, würdest du diese Zeilen jetzt wohl nicht lesen. Also, los geht´s! 

Schritt 1: Deine Problemanalyse
Genau wie in anderen Bereichen, ist eine gute Vorbereitung das A und O. Dazu gehört auch die Problemanalyse. Warum fällt dir das Lernen so schwer? Welche Faktoren könntest du ändern? Die folgenden Ursachen können dir helfen, eine Diagnose zu stellen:

  • Unklare Prioritäten
  • schlechte Organisation
  • unzureichende Arbeitstechniken
  • Impulsivität
  • Mangel an Sorgfalt
  • Abneigung gegen Aufgaben
  • Ängste
  • Perfektionismus

Schritt 2: Positive Gefühle

Zu den oben genannten Problemen kommt meist noch ein besonders schwieriges hinzu, nämlich das Aufschieben. Und das sollte der erste Punkt sein, an dem du ansetzt. Um etwas nicht aufzuschieben, musst du dir gute Gefühle verschaffen. Aber wie sind diese guten Gefühle erreichbar?

  1. Selbstmotivation: Finde etwas, das dich antreibt
  2. Selbstberuhigung: Stelle dir den Worst Case vor. Was passiert, realistisch gesehen, wenn etwas nicht klappt oder anders kommt als geplant und frage dich, ob das wirklich so schlimm wäre? Für diese Reflektion ist es hilfreich mit einem Menschen zu sprechen, der mehr Distanz zur Aufgabe hat, als du.
  3. Selbstbestimmung: Nach diesen reflexiven Schritten 1 und 2 kannst du beginnen, deine Ziele auszuformulieren. 

Schritt 3: Methode finden

Welcher Lerntyp bist du eigentlich? Der haptische, visuelle oder auditive? Bist du eher Gefühlsmensch oder Planer? Schwierige Frage und sie ist meistens auch nicht eindeutig zu beantworten. Trotzdem kommt es darauf an, welche Lernmethode deinem Typ am ehesten entspricht, um beim Lernen wirklich erfolgreich zu sein

  • Visuelle Lerntypen: Lernen durch Sehen: Visuelle Lerner mögen eine optisch ansprechende Lernumgebung, arbeiten gerne mit Memozetteln, Plakaten oder Mind-Maps. 
  • Auditive Lerntypen: Lernen durch Hören: Der auditive Lerntyp bewegt beim Lernen gern die Lippen, liest sich Texte gerne laut vor oder führt sogar Selbstgespräche. Besonders gut kann er sich Dinge merken, wenn er jemandem zuhört.
  • Der motorische Lerntyp: Lernen durch Anfassen und Bewegung: Lernst du besonders gut, wenn du anfasst, handelst, ausprobierst? Vielleicht kannst du dir Lernstoff am besten aneignen, wenn du beim Lernen im Zimmer umhergehst, bestimmte Distanzen oder eine zum Lernstoff passende Anzahl von Schritten läufst, auf dem Stuhl wippst oder mit Händen und Füßen gestikulierst. Setze den Lernstoff dynamisch in Bewegungen um. Bewegung, Handeln und Fühlen sind deine wichtigsten Gedächtnishilfen. 
  • Lernen durch Gespräche: Der kommunikative Lerntyp: Du lernst besonders gut im Austausch mit anderen. Lerngruppen, in denen du andere zum Nachdenken anregen kannst und auch selbst um Rat gefragt wirst, sind für dich möglicherweise eine besonders geeignete Lernstrategie.
  • Medienorientierter Lerntyp: Der medienorientierte Lerntyp kann sich für technische Hilfsmittel begeistern und es fällt ihm leicht, sich den Lernstoff in Eigenregie anzueignen. Er interessiert sich für technische Neuerungen, der Computer ist sein liebster Lernpartner. Mit Lernprogrammen kommt dieser Lerntyp besonders gut zurecht und liebt audiovisuelle Darstellungsformen von Wissen. 
  • Wiederholen versus Verarbeiten: Die Autoren Schuster und Dumpert weisen auf eine weitere Typen-Unterteilung hin. Sie unterscheiden zwischen den so genannten Wiederholern, die den Lernstoff einfach ständig rekapitulieren, bis sie ihn sich merken können – als zweiten Lerntyp nennen sie den effektiveren Lerntyp, den so genannten Tiefenverarbeiter, der den Lernstoff nicht nur wiederholt, sondern ihn fantasievoll verarbeitet und Verknüpfungen herstellt. Diese Art von Lernen ist in der Regel erfolgreicher und nachhaltiger.  

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinen Prüfungen! Weitere Lernmethoden findest du hier und hier gibt es außerdem noch einen kleinen Literaturtipp zum Thema Lernen!

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