Liebe, Sex und Uni

(Fast) Alles ist möglich im Mikrokosmos Hochschule

An der Hochschule kommen viele Menschen zusammen. Offen für Neues und oft noch ungebunden. Die Schulfreunde hat es woanders hinverschlagen, die Sandkastenliebe aus der Parallelklasse auch. Jetzt hält der neugierige Ersti nach neuen Leuten Ausschau. Die Uni ist deshalb eine gigantische Flirtbörse im realen Leben, die zur Arterhaltung einlädt. So chancen- und zahlreich werden Dir die Traumprinzen und Herzensladys nie wieder über den Weg laufen. Auch der Form sind keine Grenzen gesetzt: Der One-Night-Stand nach der Uniparty. Die Affäre mit dem Dozenten. Die Liebe fürs Leben bei einem lauwarmen Kartoffelauflauf in der Mensa kennen lernen. Alles ist möglich.

Große Auswahl, ähnliche Werte

Die Uni ist ein heißes und geeignetes Pflaster, um eine Partnerschaft, vielleicht sogar die fürs Leben zu finden. Der Grund dafür ist zunächst pure Statistik: Hörsäle und Bibliotheken weisen eine hohe Menschendichte auf, deren Besucher besonders am Anfang des Studiums offen für neue Kontakte sind. Sie sind oft noch ungebunden und haben obendrein auch noch ähnliche Werte und Interessen. Die Entscheidung für das Studium und die Wahl des Fachs lassen auch anderweitig viel Gemeinsames vermuten und das macht die Kommilitonen attraktiv. Da Familienplanung meistens noch kein Thema ist, flirtet es sich besonders entspannt. Auf dem Gegenüber lastet noch nicht der Anspruch an den perfekten Familienvater oder die geeignete Ehefrau. Hat alles noch Zeit. Eine kleine Zahl am Rande: Im Jahr 2005 hat die Geschlechterquote an den fast ausgeglichenes Level erreicht. Beste Voraussetzungen also.

Forschung: Bildung = Paarbildung

Beziehungsforscher wissen, dass die meisten Partnerschaften in der Übergangsphase vom Jugendlichen zum Erwachsenen geschlossen werden. Das Team von Soziologie-Professor Hans-Peter Blossfeld hat dazu die Lebensläufe von mehreren tausend Frauen und Männern in 13 Ländern untersucht. Eine besondere Rolle kommt bei der Anbahnung der großen Liebe dem Bildungssystem zu. Immer häufiger lernen Mann und Frau sich an der Uni kennen: Wo Bildung stattfindet, findet auch Paarbildung statt. 

Kein Date-Stress: Chance zum langsamen Kennenlernen

Ist ja auch superpraktisch: An der Uni basiert das Kennenlernen nicht auf einem stressigen ersten Date, bei dem du alles geben musst, um einen Fuß in die Tür zu kriegen. Die Seminare und Vorlesungen bieten stattdessen auch weniger draufgängerischen Zeitgenossen die Chance, diskret den Kontakt aufzubauen. Und die wahren Absichten mit unverfänglichen Themen zu kaschieren, die das gemeinsame Studium in Hülle und Fülle bietet. „Kennst du den Dozenten schon?“, „Was hältst du von diesem Lehrbuch?“, „Der Espresso aus dem Automaten in der Bib ist gar nicht schlecht, oder?“ – Ohne Druck können sich an der gemeinsamen Bildungseinrichtung die flirtigen Ambitionen langsam entfalten. Denn du kannst dir ziemlich sicher sein, das Objekt deiner Begierde bald wieder zu sehen. Von ganz allein. 

Das Studium bietet viele Orte für den Hormonrausch

Die Orte, an denen die Schmetterlinge im Bauch toben dürfen, sind an der Hochschule so vielfältig wie die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Im Hörsaal kannst du die Blicke schweifen lassen oder knapp zu spät kommen und dich der Masse mit einem lässigen Walk präsentieren. In der Bibliothek bieten sich als Einstieg unverfängliche Gespräche zur Klausurvorbereitung an. In der kleinen Lerngruppe kann man gut zusammenrücken. Und auch das Studentenleben abseits vom Campus bietet tausend Gelegenheiten, um zu flirten. Sei es bei einer Kneipentour durch die Altstadt oder bei der WG-Party. Bei den legendären Uni-Partys findest Du vielleicht tendenziell selten den Partner fürs Leben. Aber vielleicht sie oder ihn für eine heiße Nacht. Übrigens: Sex ist gut für das Studium. Die Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin macht das Hirn wacher. 

Potenzielle Partner in Fachschaften, Initiativen und beim Sport finden

Wer am Anfang den Anschluss verpasst, der kann sich zum Beispiel mit Engagement unter die Menschen bringen. Dazu bietet sich die Mitarbeit in der Fachschaft oder in einer Studenteninitiative an. Auch der Hochschulsport ist geeignet, um andere Studenten regelmäßig zu treffen, auch über das eigene Fach hinaus. Tipp für männliche Studenten, die in frauenarmen Fächern studieren: In Sprachkursen ist die Frauenquote hoch. 

Fazit: Flirts an der Uni sind so einfach, wie es wahrscheinlich nie wieder im Leben sein wird. Das Angebot stimmt, der Zeitdruck fehlt, die Gelegenheiten sind flirt-freundlich. Probieren geht über Studieren. Wir wünschen viel Spaß! 


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