Life Hacks: Kreativität

So kommst du auf gute und vor allem kreative Ideen.

von Lea Schäfer

Die Schlüsselwörter für kreatives Handelns sind: Begeisterung und Freiheit. Das heißt, es wird schwierig mit kreativen Lösungen, wenn du stur vor dem Laptop auf eine Eingebung wartest. Die schönsten Ideen kommen einem dann, wenn man ganz ungestört und mit viel eigener Motivation etwas macht. Mit diesen Tipps schaffst du dafür die besten Voraussetzungen.

Ob es um ein besonders schönes Geschenk geht oder eine kreative Aufgabe im Job: Damit es mit der Kreativität klappt, brauchst du Begeisterung an der Sache und die Freiheit, erst einmal machen zu können, worauf du Lust hast. Das klingt in deinen Ohren unmöglich? Klar, oft ist es schwierig, insbesondere im Beruf, die nötige Freiheit zu fühlen wenn es um die Wünsche von anderen geht.

Trotzdem gibt es Möglichkeiten und Strategien, die dir helfen, deine Gehirnzellen zu inspirieren.

  1. Schaffe Platz! Dein vollgestopftes Büro kann nicht der richtige Ort sein, damit die Gedanken fließen können. Eine gute Möglichkeit, um auf neue Ideen zu kommen, ist, erst einmal die alten auszumisten – im wahrsten Sinne des Wortes. Vielleicht hast du Zuhause ja die Möglichkeit einen Bereich von Altlasten zu befreien und einen Platz zum Denken, Lesen, Meditieren, Malen, für Sport und alles andere was dir gefällt, zu gestalten. Auf jeden Fall solltest du dich dort pudelwohl fühlen.
  2. Mach etwas Schönes! Es muss nicht gleich eine lange Reise sein. Trotzdem kann ein Ortswechsel gut tun, um auf andere Gedanken zu kommen. Manchmal reicht auch schon der Spaziergang in der Mittagspause oder ein Film, der dich berührt.
  3. Halte die Augen offen! Kreativ zu sein, hat auch was damit zu tun, achtsamer zu sein. Wenn du das nächste mal auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn sitzt, versuche den Moment einmal bewusst wahrzunehmen – welche Menschen begegnen dir, über was musst du vielleicht schmunzeln, was findest du komisch? Solche Eindrücke helfen auf neue Gedanken zu kommen.
  4. Internet: ja und nein! Das WWW ist ja unsere liebste, einfachste und größte Inspiration, egal für was. Das solltest du auch unbedingt nutzen. Plattformen wie Pinterest oder Instagram können Kreativitätsmuffeln wirklich weiterhelfen. Trotzdem kann es uns manchmal auch daran hindern, kreativ zu sein. Wir können den Mut verlieren, weil wir Ideen die wir haben, schon woanders sehen. Wir können uns erschlagen fühlen, von der Fülle an Informationen, deswegen auch mal ausschalten und eben eine Pause machen und woanders nach Ideen suchen.
  5. Mal drüber quatschen! Echte Künstler sind nie zufrieden mit ihrem Werk. Man sieht immer noch Kleinigkeiten, die man verändern könnte, kommt ins Zweifeln und fängt wieder von vorne an. Um eine endlose Spirale aus Selbstzweifeln zu verhindern, rede mal über dein Projekt – egal, ob im privaten oder beruflichen Bereich. Ein gutes Gespräch kann dir Bestätigung geben oder dich auf Probleme hinweisen.
  6. Mind maps, Moodboards und Co.! Klingt vielleicht abgedroschen, diese Kreativitätstechniken können aber wahre Wunder bewirken. Einfach mal Wörter aufschreiben die dir zu dem Thema, das du bearbeitest, einfallen. Sozusagen alles aufs Papier bringen, was dir durch den Kopf schießt. Das können auch Farben sein, Zitate und andere Verlinkungen. Lass das Board nun über Nacht ruhen und schau in den nächsten Tagen immer einmal drauf. Vielleicht wirst du das ein oder andere wieder verwerfen oder aber du gewinnst ganz neue Erkenntnisse und entwickelst so deinen kreativen Weg!

Und zum Schluss ein Gedanke: Kreativität hat nicht automatisch etwas mit Kunst zu tun und man muss auch kein wahnsinniges Genie sein. Kreative Lösungen kann man in allen Bereichen finden. Es ist eher eine Frage des Zugangs, das heißt, wie schaffe ich es, neue, spannende Gedanken zu fassen und daraus etwas zu entwickeln? Woher hole ich mir Inspiration?

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