Welche Studienfinanzierung passt zu dir?

Triff die richtige Entscheidung mit diesen vier Fragen!

Auf dem Markt gibt es eine Fülle an Finanzierungsmöglichkeiten: Staatliche Finanzierung, Studienfonds, Kredite, Nebenjobs, Stipendien und und und. Die Grundidee der meisten Finanzierungsmodelle wirst du wahrscheinlich kennen. Aber: Die Wahl der Studienfinanzierung ist eine sehr individuelle Entscheidung. Um diese treffen zu können, ist es notwendig zu klären: Was ist dir am wichtigsten? Wo liegen deine Prioritäten wenn es um Studienfinanzierung geht und welche Möglichkeit passt am besten zu dir?

Mit mehreren spezifischen Fragen wollen wir dir Impulse geben, welche Art der Studienfinanzierung zu dir am besten passen könnte. Denn jedes Modell hat bestimmte Merkmale, die die Finanzierung ausmachen und letztlich dein Studium beeinflussen.

1.Wie viel Geld brauchst du für dein Studium?

Ein Studium kostet im Schnitt 819 Euro im Monat, ohne Studiengebühren und  wenn du nicht bei deinen Eltern wohnst (Quelle: 21. Sozialerhebung). Die größte Ausgabe sind hierbei die Mietkosten. Wie viel Geld du brauchst, ist also von vielen Faktoren abhängig, die auch bestimmen, welche Studienfinanzierung für dich in Frage kommt. Denn: Du bekommst nicht überall gleich viel Geld. In der Studi-Realität kommt es meistens zu einer Mischung aus verschiedenen Geldtöpfen.

Tipp: Zur Ermittlung deines Geldbedarfs nutze unseren kostenlosen Bedarfsrechner!

2. Wie wichtig ist dir die Unabhängigkeit von deinen Eltern?

Allen voran: Deine Eltern sind unterhaltspflichtig! Eltern müssen ihren volljährigen Kindern Unterhalt zahlen, bis diese ihre erste berufliche Ausbildung abgeschlossen haben. Verdienst du als volljähriges Kind neben dem Studium regelmäßig noch etwas dazu, müssen die Eltern weniger Unterhalt zahlen. Als eigenes Einkommen zählen auch Stipendien, Bafög und Kindergeld. Trotzdem gibt es verschiedene Gründe, warum man sich unabhängig von den Eltern finanzieren muss oder aber einfach das Einkommen aufstocken möchte. Neben einem Nebenjob, sind Studienfonds eine gute Möglichkeit, sich ganz autonom vom Elternhaus und nach eigenen Vorstellungen das Studium zu finanzieren.

3. Möchtest du im Ausland studieren?

Wenn sich dein Auslandsstudium auf Europa beschränkt, dann solltest du in jedem Fall einen Antrag für Auslands-Bafög stellen (auch wenn du bisher kein Inlands-Bafög bekommen hast!). Auch viele Stipendien legen ihren Fokus auf Auslandsstudien in Europa und der ganzen Welt. Abseits davon kommt es darauf an, wo du im Ausland studieren willst und ob es sich um ein vollständiges Studium oder nur ein Semester handelt. Der KfW-Kredit kann z.B. nur für ein Auslandssemester beantragt werden. Für einen längerfristigen Auslandsaufenthalt ist deswegen ein Studienfonds sinnvoller.

4. Klassisches Darlehen oder Studienfonds?

Studienkredite und Studienfonds werden in den Medien oft im selben Atemzug genannt. Die größte Gemeinsamkeit die Bankkredite und Studienfonds haben, sind aber nur: der privatwirtschaftliche Hintergrund und die Tatsache, dass der zu zahlende Betrag in der Regel den Auszahlbetrag übersteigt. Die Konditionen und das „Wie“ der Rückzahlung sind jedoch völlig unterschiedlich. Bei einem klassischen Darlehen, also einem Bankkredit, bezahlst du als Kreditnehmer/in Zinsen. Zum Beispiel beim KfW-Kredit werden die Zinsen während der Ausbildung abgezogen. Die Rückzahlung beginnt dann 6 bis 18 Monate nach der letzten Auszahlung (aktuell 4,21%  effektiver Jahreszins).

Die über einen Studienfonds finanzierten Studierenden zahlen erst sobald sie berufstätig sind und das monatliche Einkommen einen bestimmten Betrag übersteigt. Gleichzeitig wird auf individuelle Lebenslagen Rücksicht genommen. Bei der Studienfinanzierung der Deutschen Bildung setzt die Zahlung z.B. in der Elternzeit oder bei Krankheit aus oder wird bei einem weiteren Studium aufschlagsfrei verschoben.

Tipp zum Nachlesen: Wie genau funktioniert ein Studienfonds?

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