Wieso reicht am Ende des Geldes der Monat nicht mehr?

Über Geldsorgen und wie man sie lösen kann

von Lea Schäfer

Dass Studenten wenig Geld haben, ist kein Geheimnis. Trotzdem gibt es immer wieder besonders schwierige Fälle, die ohne die Solidarität ihrer Freunde schon das ein oder andere Mal aufgeschmissen wären. Da hilft nur eines: lernen, wie man mit dem wenigen Geld besser umgehen kann.

Es ist aber auch hart. Eigentlich verbringt man während des Studiums die „schönste Zeit seines Lebens“ und gleichzeitig ist man ärmer, wie wahrscheinlich nie zuvor und danach. Aber woran liegt das?

Kaufen bedeutet Glück
Studieren ist einfach teuer. Wem die richtige Finanzierung fehlt, der hat es sowieso schon einmal schwieriger. Vor allem wenn die kostbare Freizeit hauptsächlich für einen Nebenjob drauf geht. Wenn dann einmal Geld da ist, ist es auch in null Komma nichts wieder weg. Ein grundsätzliches Problem ist, dass „nach Lust und Laune“ zu konsumieren und der Konsum allgemein, so zentral in unserem alltäglichen Leben verankert ist, dass wir regelrecht süchtig sind – nach der Kaufbefriedigung. Dabei empfindet jeder ein anderes Kaufglück: Shopping, Essen gehen, Urlaub, Videospiele, Lebensmittel, Bücher… .

Es wäre nicht zielführend an dieser Stelle zu raten, einfach weniger zu kaufen. Denn so einfach ist es leider nicht. Wir haben von Beginn unseres Lebens gelernt: neue Spiele sind toll! Wie wir weiterhin spielen können und trotzdem weniger ausgeben? Dazu gleich mehr.

Tabu: Ich bin pleite.
Es gibt einen weiteren Punkt, den es sich lohnt zu reflektieren, nämlich die Kommunikation über Geld(sorgen). Die Floskel „über Geld spricht man nicht“ ist noch absolut common sense. Dabei macht es das für alle nur schwieriger. Wenn mit Freunden das nächste Festival oder die nächste Party geplant wird, lieber vorher die eigenen Geldressourcen offenlegen, als später an existenziellen Ängsten über der 10. Portion Spagetti mit Pesto zu kauern, bis der neue Monat endlich begonnen hat.

Money Hacks
Und nun zu konkreten Tipps, wie du dein Studentenleben sorgenloser gestaltest.

  1. Kümmere dich um die passende Finanzierung
    Es gibt Finanzierungsmöglichkeiten unabhängig von deinen Eltern oder Bafög, die du recherchieren solltest. Zu unserem Angebot findest du das wichtigste in den FAQ.

  2. Versuche Geld zu sparen
    Das klingt zwar unmöglich, aber auch der kleinste Geldbeutel kann sparen. Damit können kleine Urlaube und andere Events oder spontane Probleme mit Waschmaschine und Co. schnell gelöst werden, ohne in ein finanzielles Chaos zu geraten. Um Geld zu sparen musst du allerdings…

  3. Einen Finanzplan aufstellen
    Das ist nicht gerade romantisch, hilft dir aber ungemein bei der Monatsplanung, denn Planung ist alles! Mit unserem Bedarfsrechner kannst du in einem ersten Schritt deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen. Für die regelmäßige Buchhaltung deiner Finanzen lohnt sich eine strukturierte Excel-Tabelle. Alternativ gibt es viele Finanzapps, die im schönen Design helfen, einen Überblick zu behalten.

  4. Ein zweites Konto
    Neben deinem Spar- und/oder Tagesgeldkonto, ist es sinnvoll ein weiteres Girokonto zu besitzen. Bei der Auswahl einer Bank gibt es viele Kriterien. Einige locken mit geschenktem Guthaben, andere legen mehr Wert auf Nachhaltigkeit oder darauf, dass das Girokonto grundsätzlich kostenlos ist. Das zweite Konto kann dann als „Freizeitkonto“ genutzt werden, auf das du regelmäßig selbst Geld einzahlst.

  5. Eine studentenfreundliche Kreditkarte
    Eine Kreditkarte zu besitzen erleichtert vieles, vor allem im Urlaub. Hier gibt es ebenfalls unzählige Angebote. Einige sind kostenlos und bieten besonders günstige Konditionen für Studenten an. Es gibt auch Konten, auf die mit Girokarte und zusätzlicher Kreditkarte zugegriffen werden kann.

  6. Günstig Reisen: „Erleben statt Ausgeben“
    Leider ist das Reisen mit dem Zug in Deutschland relativ teuer. Insbesondere wenn man mal eben irgendwo hinfahren will. Eine Bahncard kann da vielleicht helfen, denn die ist bis 25 Jahre absolut erschwinglich. Du willst weite Ziele bereisen? Im europäischen Ausland kann häufig mit günstigen Bussen fahren. Das Hotel sparst du dir, wenn du dir kleinere Jobs im Reiseland suchst. Das macht die Reiseerfahrung dann auch besonders intensiv! Weitere Infos dazu hier.


Die Nachhaltigkeitspyramide

Zurück zum Thema Konsumglück. Vor allem aus dem Bereich Minimalismus und Nachhaltigkeit kann man einiges für sich übertragen, um das eigene Kaufverhalten zu verbessern und zu sparen.  So zum Beispiel die Konsumpyramide.

Du möchtest auch mehr zum Thema Finanzen lernen? Dann melde dich hier für unsere Webinare im Mai an.

Der Studienfonds der Deutschen Bildung bietet dir mehr als eine finanzielle Unterstützung für dein Traumstudium. Mit dem Trainingsprogramm WissenPlus machen wir dich jeden Monat in einem anderen Fokusthema stark. Neben inspirierenden Webinaren und Workshops gibt es individuelle Bewerbungsberatungen und Coachings, die du begleitend zur Finanzierung nutzen kannst. Mach dir selbst ein Bild.

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