Work Hacks: 5 Tipps für eine gute Präsentation

von Neomi Klingberg

Angefangen mit einem Referat über Rotkehlchen in der fünften Klasse, zieht sich das Thema Präsentation durch die gesamte Studienzeit bis ins Arbeitsleben: Vorträge gehören zum Standard-Repertoire. Wir haben bereits unzählige gehalten und noch so viele mehr gehört – leider allzu häufig auch einschläfernde Beispiele dafür, wie ein spannender Vortrag nicht aussieht. Das geht auch anders: Wir haben fünf Tipps, wie du dein Publikum fesselst, Inhalte verständlich rüberbringst und am Ende echte Begeisterung statt Höflichkeitsapplaus erntest.

Erzeuge einen roten Faden

Damit deine Präsentation nicht eine Ansammlung von Infos wird und deine Zuhörer und Zuhörerinnen dir gut folgen können, ist es wichtig, dass du deinem Vortrag einen roten Faden verpasst. Mach dir dazu im Vorhinein klar, welches Ziel du mit deiner Präsentation verfolgst und was die Kernbotschaften deines Vortrags sind. So fällt es dir leichter, zu erkennen, welche Informationen wichtig sind und wie du deinen Vortrag so strukturierst, dass er für das Publikum durchgängig schlüssig wirkt.

 

KISS: Keep It Short and Simple

Die Zauberformel für eine gute Präsentation lautet KISS: Keep It Short and Simple. Konzentriere dich bei deiner Präsentation darauf, nur die wichtigsten Botschaften zu vermitteln (Stichwort: roter Faden). Überfrachte deine Zuhörer nicht mit Informationen sondern konzentriere dich auf das Wesentliche. Auch solltest du lange, verschachtelte Sätze und Fremdwörter vermeiden. Versuche, die Inhalte so knapp und einfach wie möglich darzustellen. Das gilt auch für deine Präsentationsfolien: Diese sollen der Unterstützung und Visualisierung deines Vortrags dienen, die Inhalte kommen von dir und können in Form eines Handouts an das Publikum gegeben werden. Langatmigen Monologen mit übervollen Folien will (und kann) niemand folgen!

Achtung: Denke bei der Erstellung deiner Präsentation auch immer an dein Zielpublikum: Für wen ist dieser Vortrag gedacht? Die Vorstellung der Jahresabschlusszahlen unterscheidet sich natürlich von einer Präsentation an der Uni oder einem Vortrag auf einem Symposium.

 

Sei nicht langweilig

Klingt schwieriger, als es ist. Selbst ein inhaltlich eher unspektakulärer Vortrag kann durch eine ansprechende Präsentation richtig interessant werden. Mit einem kreativen Einstieg, beispielsweise durch eine Frage an das Publikum, einer Anekdote oder einem Bezug zu aktuellen Ereignissen, gewinnst du gleich zu Beginn die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer. Im weiteren Verlauf kannst du deinen Vortrag durch Bilder oder Grafiken visualisieren und durch Beispiele auflockern. Außerdem kannst du deine Präsentation durch Fragen an das Publikum interaktiv gestalten. Auf diese Weise bleibt dein Vortrag spannend und deine Zuhörer aufmerksam.

 

Achte auf deine Körpersprache

Ein fesselnder Vortrag lebt nicht nur von Inhalt und Medieneinsatz, sondern vor allem von der Person, die ihn präsentiert! Die Körperhaltung und die Sprechweise der vortragenden Person wirken sich maßgeblich darauf aus, wie gerne das Publikum einer Präsentation zuhört. Achte darauf, laut, deutlich und nicht zu schnell zu sprechen. Außerdem solltest du versuchen, deinen Vortrag möglichst frei zu halten. Nutze als Unterstützung gerne Stichpunkte, vermeide jedoch, deine Präsentation abzulesen – einer wortwörtlichen Vorlesung aufmerksam zu folgen ist beinahe unmöglich.

Neben deiner Stimme ist auch dein Körper ein wichtiges Werkzeug für eine gute Präsentation. Stehe aufrecht und ruhig und nutze deine Hände, um das Gesagte zu unterstreichen. Versuche außerdem, einen offenen und freundlichen Gesichtsausdruck zu bewahren. Last but not least, und auch wenn es schwer fällt: Halte Blickkontakt zum Publikum. So fühlen sich deine Zuhörer angesprochen und kommen nicht so schnell in Versuchung abzuschweifen oder sich mit etwas anderem zu beschäftigen.

 

Bereite dich vor

Für eine gute Präsentation ist die Vorbereitung essentiell. Nimm dir genügend Zeit, dich in das Thema einzuarbeiten, deine Inhalte aufzubereiten, deinen Vortrag zu strukturieren und die Folien zu erstellen. Es gibt wenig Unangenehmeres, als eine Präsentation über ein Thema halten zu müssen, in dem man sich nicht auskennt. Nicht umsonst ist „unvorbereitet einen Vortrag halten zu müssen“ ein gängiges Albtraum-Motiv.

Auch die Präsentation selbst sollte geübt werden. Übe deinen Vortrag so lange, bis du dich wirklich sicher fühlst. Auf diese Weise kannst du dein Lampenfieber minimieren und selbstbewusst und kompetent auftreten.

 

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