Das ist für Sie drin: Die Inhalte der Sessions zu Persönlichkeit und Karriere #puk18

Vorabend

„Ich habe ja nichts zu verbergen“, lautet der Satz von den Meisten, wenn wir mal wieder unbedarft Sprachnachrichten, lustige Fotos der durchzechten Nacht oder unsere Bankdaten beim Online-Shopping eingeben. Und mal ganz ehrlich: Wer kann auch schon wissen, wie mein Passwort bei Gmail lautet – und dass ich dieses bei etwa fünf anderen Anbietern, von Amazon bis zur App-Store-Abfrage nutze? Trauriger Fakt: so einige! Und das sind nicht nur die anonymen Hacker, die in unseren Vorstellungen mit viel krimineller Energie und einem Haufen Internet-Know-How im dunklen Keller sitzen.

Tatsächlich könnte man sich einen nagelneuen Laptop kaufen und es bräuchte keine zehn Suchanfragen bei Google, bis die Suchmaschine einschätzen kann, wie alt wir sind, wo wir wohnen, ob wir männlich oder weiblich sind und welcher Gesellschaftsschicht wir angehören. Verrückt, oder? Und ganz nebenbei wird über dieses Gerät noch ein Foto bei Facebook hochgeladen, Bankgeschäfte erledigt, E-Mails versendet und die heimische Adresse angegeben, die sonst nur unsere Freunde und Familie kennen. Welche Gefahren dies birgt und wie wir uns etwas „internetsicherer“ machen, erzählt der englischsprachige Arron „Finux“ Finnon (einer von den „guten“ Hackern) bei leckerem Essen und einem entspannten Glas Wein. Und keine Angst: Man muss kein Experte oder Nerd sein, um ihn zu verstehen!


Session 1 

Die heutige Studien- und Berufswahl konfrontiert junge Akademiker mit einer fast unüberschaubaren Anzahl an Möglichkeiten. Hinzu kommen weitere Faktoren wie die Wahl zwischen Konzern und Mittelstand, Industrie und Handel, freier Wirtschaft und öffentlichem Dienst, Anstellung oder Selbständigkeit. Mit dem immer größer werdenden Angebot steigt auch die Verunsicherung –Was kann ich? Was will ich? Und was passt überhaupt zu mir?

Der Workshop möchte Sie bei der Suche nach Ihrem eigenen Weg unterstützen. Anhand von aktiven Übungen und Anwendungsbeispielen lernen Sie, wie Sie eigene Wünsche und Hoffnungen erkennen, Stärken und Schwächen herausarbeiten und Ihren persönlichen USP definieren. Denn nur wer weiß, wo er steht und wo er hin möchte, hat die Möglichkeit, seine persönlichen Ziele zu erreichen.

Nach dem Projekt „Ohne Geld um die Welt“ setzte sich Michael Wigge 2011 das Ziel, einen angebissenen Apfel so lange einzutauschen, bis er den Traum vom eigenen Haus auf Hawaii realisierte. Über Zigaretten, Porzellanhäschen und Wein ging es zu Goldunzen, Kunstwerken und einer Beteiligung an einem Plattenvertrag. Mit im Gepäck: ein zehnköpfiges Kamerateam von ZDFneo, das es auf dem Weg über alle sechs Kontinente immer wieder von der Idee zu motivieren galt.

Michael Wigges unterhaltsamer Tauschhandel zeigt, wie man sich klare Ziele zur Motivationssteigerung setzt, seine Werte, Interessen, Wünsche und Grenzen erkennt, Probleme in Herausforderungen wandelt und mit den richtigen Ideen seine Träume erreicht – im Großen wie im Kleinen. Darüber hinaus zeigt der Reporter, wie man die eigene Motivation auch an sein Team weitergeben kann, das letztendlich genauso überzeugt sein sollte, wie man selbst.

Die Menschen sind zunehmend unaufmerksam, überall lauern Ablenkungen, es fällt schwer, sich längere Zeit auf eine Sache zu konzentrieren.  Im Wahnsinn des täglichen „Information Overload“ wird es immer wichtiger, in Kürze zu punkten - für einen zweiten Blick, eine zweite Chance findet sich selten Gelegenheit. In ihrem Vortrag wirft Andrea Hüttmann zwei Schlaglichter: Erstens geht es um Selbstmarketing – welche Zutat braucht die Smalltalk-Situation, das Bewerbungsgespräch, eine hitzige Diskussion, das herbeigesehnte Date, damit der Mensch eine Spur hinterlässt und nachhaltig erinnert wird? Zweitens geht es um die Präsentation von Inhalten – welche Tricks und Kniffs bewegen ein Publikum zum aufmerksamen Zuhören? Wie kann es gelingen, Aspekte nachhaltig in den Köpfen der Menschen zu verankern? Eine hübsche Verpackung, so viel sei vorab verraten, kann einen enttäuschenden Inhalt nie wettmachen. Ein wertiger Inhalt in unscheinbarer Verpackung bleibt ebenso ohne Wirkung. Äußere Überzeugungskraft entsteht explizit im Innern. Sie braucht aber die erkennbare Kontur, um wahrgenommen zu werden.

Andrea Hüttmann ergründet die Zutaten der erfolgreichen (Selbst-)Präsentation gemeinsam mit den Anwesenden und reichert die gewonnenen Erkenntnisse um den mitgebrachten theoretischen Background und diverse Beispiele an.

Menschen, die bekommen, was sie wollen, denken und handeln auf eine bestimmte Weise. Aber wie? Forscher haben festgestellt, dass es zwei verschiedene Grundhaltungen bei Menschen gibt. Diese bestimmen maßgeblich den Verlauf unseres Lebens: die statische Grundhaltung blockiert Leistungen und schürt Ängste und Zweifel; eine dynamische setzt Kräfte und Potenziale frei und macht diese nutzbar. In der Session erfährst du, wie du dieses Wissen in Kombination mit deinen Emotionen und deiner Vorstellungskraft für dich nutzen kannst.

Alexandra Matzke ist Trainerin und Mentorin für Selbstwirksamkeit. Sie spricht darüber, warum es uns so schwer fällt wirklich etwas in unserem Leben zu verändern.

Weitere Inhalte sind:

  • Hintergründe zur statischen und zur dynamischen Grundhaltung

  • Menschen, die bekommen, was sie wollen, denken und handeln anders. Aber wie?

  • Was kann sich jeder konkret von ihnen abgucken und für sein eigenes Leben übernehmen?

  • Impulse, Ideen und Tipps für den Alltag, um lösungsorientiert statt problemorientiert zu leben

 

 

New Work, Digital Native und Start-Ups? Die Arbeitswelt wandelt sich und Unternehmen und Arbeitnehmer entdecken neue Formen der Arbeit. Vor allem die Arbeitsweise von Start-Ups, also jungen Unternehmen, gelten als schick und innovativ. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Image? 

Alexei Zabudkin, Vorstandsmitglied des FinTech Unternehmens CRX Markets,  gibt einen Rundum-Einblick in die Welt der Start-Ups und beantwortet die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, als Nichtgründer in ein junges Unternehmen zu kommen. Dabei geht es auch um die traumhafte Vorstellung, von überall arbeiten zu können und ob es sich lohnt, in Start-Ups zu investieren. 


Session 2 

Gabriela Ahrens hat sich in ihrem Berufsleben klare Ziele gesetzt, und das von Anfang an. Im Vortrag erzählt die heutige Senior Direktorin von ihrem persönlichen Karriereweg nach oben. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie „Was mache ich aus meiner Bildung?“ und „Was kann ich selbst tun?“. Sie erhalten Impulse und Denkanstöße zum Beschreiten Ihres eigenen Wegs und der persönlichen Karriereplanung.

Im Jahr 2017 nutzten 89 Prozent aller Deutschen das Internet. Andere Medien wie Radio, TV und Zeitung sinken in ihrer Nutzung anhaltend. Kein Wunder, dass Online-Marketing von Tag zu Tag an Relevanz gewinnt – und darüber entscheidet, was gesehen, geliked und gekauft wird.

Als CEO und CMO zweier Start-Ups erläutert Michael Baßler, wie richtiges Online-Marketing aussieht, welche Kanäle für Unternehmen besonders wichtig sind und wie man eine passende Marketingstrategie aufbaut. Im Fokus stehen Strategien des Social Media-, Influencer- und Suchmaschinenmarketings, das anhand eines konkreten Beispiels in der Session ausgearbeitet wird.

Wer andere Personen kennenlernt, fällt oft unbewusst ein erstes Urteil über sie. Lernen Sie in unserem „Unconscious Bias Workshop“, Ihrem Gegenüber offen zu begegnen und mit unbewussten Wahrnehmungsmustern umzugehen.

Die Highlights des Workshops im Überblick:

  • Einführung in die Automatik der Vorurteile

  • Eigene Wahrnehmungsverzerrungen vermeiden

  • Vorzüge diverser Teams

  • Erfahrungsberichte von EY-Beratern und Austausch mit den Kollegen

Wie man es schafft, sich in einer Leistungsgesellschaft selbst treu zu bleiben: Über die Grenzen der Individualität in der Arbeitswelt und die Kunst, die Balance zwischen beruflicher Höchstleistung und der eigenen Persönlichkeit zu halten.