Studienfinanzierung durch Studienfonds / Bildungsfonds

Ein Finanzierungsmodell im Aufwind

Ein Studienfonds, auch bekannt unter "Bildungsfonds" oder "umgekehrter Generationenvertrag", ist ein Modell der Studienfinanzierung, das sich von Bafög, Stipendien, aber auch von Studienkrediten sehr unterscheidet. In Deutschland sind diese Modelle etwa zeitgleich mit Studienkrediten bekannt geworden, als gegen Ende der Nuller Jahre das Studium durch die Bologna-Reform verschulter wurde und manche Bundesländer Studiengebühren erhoben hatten.

Für viele Studentinnen und Studenten wurde die Finanzierung des Studiums damit schwieriger. Heute sind es vor allem gestiegene Lebenshaltungskosten, Kosten für studienbezogene Auslandsaufenthalte und fehlender bezahlbarer Wohnraum, was die Finanzierung eines Studiums wieder zu einer Frage der Chancengerechtigkeit macht.

Studienfonds sind privatwirtschaftlich organisiert, unterscheiden sich jedoch in einigen sehr wesentlichen Punkten von Bankkrediten und anderen studentischen Finanzierungsquellen.

Lesen Sie unser Whitepaper
"Wie funktioniert ein Studienfonds.
Am Beispiel des Studienfonds der Deutschen Bildung."




Der Studienfonds der Deutschen Bildung

Manche Angebote sind für ausgewählte Hochschulen und deren Studenten zur Finanzierung der Studiengebühren konzipiert. Die Deutsche Bildung agiert als größter Anbieter eines Studienfonds hochschulübergreifend und richtet sich an Studenten aller Fachrichtungen, die an einer staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland oder einer vergleichbaren Hochschule im Ausland studieren.

Der Studienfonds der Deutschen Bildung ist ein Kreislaufmodell, an dem drei Gruppen beteiligt sind:

  • Anleger beteiligen sich am Studienfonds und erhalten dafür eine Rendite.

  • Studentinnen und Studenten können sich dadurch ihr Studium (teil-)finanzieren und nutzen dazugehörige Trainings, Coachings und Netzwerke. >Mehr über unser Trainingsprogramm WissenPlus

  • Absolventinnen und Absolventen bezahlen das Gesamtpaket aus Finanzierung und Trainingsprogramm später anteilig von ihrem Einkommen über eine vereinbarte Zahl von Rückzahlmonaten >Rückzahlungsbeispiel. Mit den zurückfließenden Geldern an den Studienfonds wird das kombinierte Programm wieder nachrückenden Studenten ermöglicht.


Solidarisches Prinzip: Rückzahlung hängt von der persönlichen finanziellen Leistungsfähigkeit ab

Zwischen gut und weniger gut verdienenden Absolventen findet damit automatisch ein Ausgleich statt, was den Einzelnen vor Überschuldung schützt. Die Absolventen lassen den Studienfonds an ihrem beruflichen Erfolg über die einkommensanteilige Rückzahlung partizipieren. Anders herum geht der Studienfonds ins Risiko, wenn die Absolventin oder der Absolvent nicht wie geplant zurückzahlen kann, was sowohl den Zeitpunkt der Rückzahlung als auch die Höhe betreffen kann. Die Rückzahlung orientiert sich immer am vorhandenen Einkommen und an dessen Höhe. Bei zeitlichen Verzögerungen entstehen keine Aufschläge.


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Wir sind persönlich für Sie erreichbar.

Anja Hofmann

Mitglied des Vorstands

anja.hofmann(at)deutsche-bildung.de
Telefon: +49 (0)69 - 920 39 45 0


Wer sind die Anleger?

Was Studenten die Finanzierungslücke für das Wunschstudium schließt, ist für Anleger eine Möglichkeit, in die Anlageklasse Bildung zu investieren. Wer in Studienfonds investiert, unterscheidet sich je nach Anbieter. Bei der Deutschen Bildung investieren Anleger, die mit ihrem Investment in Bildung gleichzeitig einen sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten wollen. Zu den Anlegern zählen Bistümer, Nachhaltigkeitsfonds, Kirchenbanken und Unternehmerfamilien, aber auch private Anleger. Gemeinsam ist ihnen, dass sie bereit sind, Vertrauen in ausgewählte Nachwuchsakademiker setzen, die zu Vertragsbeginn weder Bürgen noch Sicherheiten, sondern eine hohe Motivation für das gewählte Wunschstudium mitbringen müssen.

www.deutsche-bildung-invest.de


Kontakt für Investoren

Andreas Schölzel

Mitglied des Vorstands

andreas.schoelzel(at)deutsche-bildung.de
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