Studienfinanzierung Studieren mit kleinem Budget

Wie kannst du dein Budget klein halten, wenn du als Student oder Studentin an einer deutschen Hochschule eingeschrieben bist? Diese Frage wollen wir heute für dich klären. Denn auch wenn das Studium an einer staatlichen Hochschule an sich nichts bzw. sehr wenig kostet, muss man als Student:in schließlich von irgendetwas leben. Je nach Lifestyle und möglichem Einkommen variieren diese Ausgaben natürlich. Daher hantieren wir heute erstmal ganz ohne Zahlen und geben dir stattdessen ein paar Tipps an die Hand, wie du dir ein kleines Studibudget erstellen und einhalten kannst. Wie das Ganze konkret in Zahlen aussieht, verraten wir dir nächste Woche im neuen Video auf unserem YouTube-Kanal „Deutsche Bildung“.

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Tipp Nr. 1: Rechne alles auf den Monat herunter
Manche deiner Ausgaben, wie der Semesterbeitrag, fallen nur alle sechs Monate an, andere wiederum quartalsweise. Und hast du vielleicht irgendwo ein Jahresabo abgeschlossen? Je seltener Beträge von deinem Konto abgehen, je eher vergisst du, dass sie überhaupt anfallen. Wenn du eine unschöne Überraschung verhindern möchtest, empfehlen wir, alle deine Ausgaben auf den Monat herunterzurechnen.

Das hat gleich mehrere Vorteile. Erstens musst du dir zunächst einmal die Mühe machen, alle diese Ausgaben ausfindig zu machen – und ja, das ist ein Vorteil. Denn wenn du sie einmal aufgespürt hast, kannst du dich auf die Kosten vorbereiten. Das führt uns zu zweitens: Wenn du diese Ausgaben in dein monatliches Budget einplanst, sparst du automatisch auf sie hin. Und drittens ermöglicht dir dieses Herunterrechnen, die Monate vergleichbar zu machen. So weißt du viel einfacher, was du wirklich an Einnahmen brauchst, um deine Ausgaben zu decken.

Tipp Nr. 2: Mache dir Ausgabenregeln zu eigen
Vielleicht bist du im Internet schon mal über sogenannte Ausgabenregeln gestolpert. Eine sehr berühmte ist zum Beispiel die 50-30-20-Regel. Sie besagt, dass du 50% deines Einkommens für notwendige Dinge ausgibst, also deine Miete, Lebensmittel, Versicherungen etc. 30% deines Einkommens darfst du nach Lust und Laune ausgeben, für Reisen, Bücher, Klamotten, was dein Herz begehrt. Die übrigen 20% deines Einkommens solltest du sparen und/oder investieren.

Der Vorteil der 50-30-20-Regel ist, dass sie relativ einfach ist und du nicht dauernd das Gefühl hast, zu sparen, schließlich hast du ein eingeplantes Spaßbudget. Der Nachteil: vermutlich reicht bei den wenigsten Student:innen die Hälfte ihres Einkommens aus, um die notwendigen Ausgaben abzudecken. Aber das heißt nicht, dass du diese Regel komplett kippen musst. Vielleicht kannst du die Zahlen auch einfach an dich anpassen. Wie wäre es mit dem Schema 70-20-10? So hast du immer noch ein Spaßbudget, sorgst für deine Zukunft oder Notzeiten vor, aber hast auch genügend Geld für die Grundversorgung.

Tipp Nr. 3: Hab keine Angst vor Nachhaltigkeit
Beim Thema Nachhaltigkeit denken viele direkt an luxuriöse Bio-Supermärkte, unerschwingliche Fair Fashion Brands und schweineteure Zero Waste-Shops. Aber im Kern von Nachhaltigkeit liegt weniger Konsum und das spart grundsätzlich erst mal Geld. Damit hätten wir den Punkt „Reduce“ der drei Nachhaltigkeits-R’s abgehakt. Die anderen zwei lauten „Reuse“ und „Recycle“. Glücklicherweise sind auch diese beiden Prinzipien kostenlos. Und wenn doch irgendetwas fehlt? Dann sind Secondhandprodukte eine gute Option für deinen Geldbeutel und den Planeten. Außerdem bietet sich für günstige und nachhaltige Lebensmittel Foodsharing an.

Tipp Nr. 4: Kaufe Lebensmittel nur mit Routine und Plan
Apropos Food: Als Student:in werden Lebensmittel neben der Miete eine deiner Hauptausgaben sein. Hier kannst du nicht nur durch die Auswahl der Supermarktkette Geld sparen, sondern auch durch deine Routine beim Lebensmitteleinkauf. Mit Einkaufszettel und Wochenplan kommst du günstiger weg als auf dem Rückweg mal hier, mal da etwas mitzunehmen oder doch beim Bäcker das fertig belegte Brötchen zu schnappen.

Tipp Nr. 5: Nutze deine EC-Karte statt Bargeld
Hier stellen wir einen oft gehörten Geldtipp auf den Kopf. Statt möglichst viel bar zu bezahlen, empfehlen wir dir, möglichst oft mit Karte zu zahlen. Das ist wohlgemerkt Typsache, denn wenn du eher spürst, dass du Geld ausgibst, wenn du bar zahlst, mach das gerne weiter. Der Vorteil vom Kartenzahlen ist allerdings, dass du am Monatsende easy überblicken kannst, wofür du wie viel Geld ausgegeben hast. Und damit kannst du auswerten, ob du dein Budget eingehalten hast, ob du es für den nächsten Monat anpassen musst oder ob einfach ein bisschen Disziplin gefehlt hat.

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