#ChanceStudium Marcels #ChanceStudium: „Ich habe eine Kämpfermentalität entwickelt“

Marcel Müller hat es vom Kfz-Mechatroniker zum Wirtschaftsingenieur in einer internationalen Firma geschafft. Im Interview erzählt er, wie seine #ChanceStudium dual genutzt hat.

Wie hast du deinen persönlichen Weg zum Studium gefunden?

Ich habe zuerst eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker gemacht, aber ich habe bald gemerkt, dass mich das mental nicht komplett fordert. So wurde mir schnell klar, dass ich studieren wollte. Ich wusste aber nicht genau was. Klar war nur, dass ich den technischen Aspekt nicht ganz weglassen wollte und habe mich deswegen für Internationales Wirtschaftsingenieurwesen entschieden.

Wo hast du studiert?
Dafür bin ich erstmal in meiner Heimatstadt Bremen geblieben und habe an der Hochschule Bremen studiert. Während des Bachelors habe ich ein Auslandssemester in Spanien verbracht und habe dort auch ein Praktikum bei Bosch gemacht.

Wie ging es nach dem Bachelor für dich weiter?
Nach dem Bachelor ging es für mich nach Stuttgart an die Steinbeis School of International Business and Entrepreneurship, um dort dual International Management zu studieren. Ich habe also studiert und gleichzeitig bei SEG Automotives, meinem jetzigen Arbeitgeber, schon gearbeitet.

Wie bist du auf den Studienfonds der Deutschen Bildung aufmerksam geworden?
Ich wollte mehr Praxiserfahrung sammeln und auch schon etwas Geld verdienen. Dadurch dass ich aber Studiengebühren bezahlen musste und mein Gehalt als Student noch nicht so üppig war, habe ich nach einer Möglichkeit der Studienfinanzierung gesucht. Ich habe im Internet recherchiert und fand die Deutsche Bildung ganz interessant.

Wie wichtig ist es dir, in deine Bildung zu investieren?
In meine eigene Bildung zu investieren, ist mir enorm wichtig. Das ist das einzige, was mich karrieremäßig voranbringt. Für mich hört es auch nach dem Master nicht auf, man sollte sich immer weiterbilden. Vor allem in meiner Branche, der Automobilbranche schreitet die Technologie so schnell voran – da muss man dran bleiben.

Wie hast du deine #ChanceStudium genutzt?
Meine #ChanceStudium habe ich sehr gut genutzt. Ich habe immer gute Leistungen erbracht und mir im Job von Anfang an Projekt ausgesucht, die komplex waren, habe damit Footprints im Unternehmen hinterlassen und mich somit sichtbar gemacht.

Jetzt bin ich bei SEG Automotives fest angestellt und nehme an einem Nachwuchskräfteprogramm teil, das über eineinhalb Jahre geht. Seit Anfang September arbeite an einem unserer Standorte in der Nähe von Paris für sechs Monate, bevor es dann für mich im Herbst ins außereuropäische Ausland geht – voraussichtlich nach Indien.

Welche Tipps hast du für Studenten, die auch in internationalen Teams arbeiten möchten?
Bei der Arbeit in internationalen Teams finde ich besonders wichtig, sich auf Neues einzulassen und auf die neuen Kollegen einzustellen. In jeder Kultur gibt es verschiedene Herangehensweisen.
Meine Tipps: Seid tolerant euren internationalen Kollegen gegenüber. Deutsche sind sehr durch Prozesse getrieben, in Spanien zum Beispiel war die Atmosphäre viel ruhiger und entspannter. Es läuft dann vielleicht in einer anderen Reihenfolge, aber die Ergebnisse stimmen am Ende.

Falls ihr überlegt, ob ein Studium das Richtige für euch ist:
Ich habe mich durch mein Studium persönlich sehr weiterentwickelt. Ich habe gelernt, mich selbst zu organisieren. Klar, gab es auch Phasen, in denen es nicht so gut lief, aber ich habe eine Kämpfermentalität entwickelt und bin an meine Grenzen gegangen. Ich möchte das Studium nicht missen und würde vor allem empfehlen, Auslandserfahrungen mitzunehmen.

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