Deutsche Bildung_Berufseinstieg

BerufseinstiegStudent/innen fürchten schlechtere Berufschancen wegen Corona

Als wäre das Online-Semester nicht schon Herausforderung genug, treibt viele Student/innen zusätzlich die Angst eines erschwerten Berufseinstiegs um. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle „Studierendenstudie“ des Beratungsunternehmens EY.

Viele wollen länger studieren oder die Branche wechseln

Zwar seien rund 79 Prozent der Befragten grundsätzlich zufrieden mit ihrer aktuellen Situation, mehr als 40 Prozent gehen aber trotzdem davon aus, dass sich ihre Berufsaussichten in den vergangenen Monaten verschlechtert haben. Ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zu den Ergebnissen der Vorjahre. Etwa ein Viertel hat seine Pläne bereits entsprechend geändert und will nun zum Beispiel länger studieren, die Branche wechseln oder sich doch lieber nicht selbstständig machen.

Unterschiede zwischen den Fachbereichen

Besonders skeptisch beurteilen Wirtschaftswissenschaftler/innen und Kulturwissenschaftler/innen ihre Aussichten. Angehende Mediziner/innen sehen positiver in die Zukunft und erhoffen sich durch die Pandemie sogar einen beruflichen Aufschwung. Allen Berufsgruppen gleich ist der Wunsch nach einem möglichst sicheren Job – mehr als zwei Drittel der Befragten gaben dies in der Umfrage an. 2018 waren es noch 57 Prozent. Auf Platz zwei folgen das Gehalt und mögliche Gehaltssteigerungen (55 Prozent/+11), dahinter die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (39 Prozent/-1).

Familie schlägt Karriere

Bei den Wertvorstellungen setzt sich ein Trend der letzten Jahre fort: das Private schlägt ganz klar das Berufliche. 70 Prozent und damit genauso viele wie vor zwei Jahren messen der Familie eine hohe Bedeutung zu, es folgen Freunde und das soziale Umfeld (62 Prozent/-4) sowie Freizeit und Sport (43/-7). Nur für ein knappes Drittel hat Karriere bzw. beruflicher Aufstieg eine große Bedeutung, zehn Prozentpunkte weniger als 2018.

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