StudienfinanzierungÜberbrückungshilfe für Student/innen endet

Die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die Student/innen in pandemiebedingten Notlagen finanziell unter die Arme greifen sollte, ist planmäßig zum 30. September 2021 ausgelaufen.

Erholung auf dem studentischen Arbeitsmarkt

Eine Antragstellung ist nun nicht mehr möglich. Anträge, die vor dem Stichtag eingegangen sind, werden allerdings noch bearbeitet. Insgesamt knapp 108.000 Studentinnen und Studenten erhielten positive Bescheide, rund 182 Millionen Euro wurden ausgezahlt. Etwa ein Drittel der Geförderten waren internationale Student/innen, die besonders hart von den wirtschaftlichen Konsequenzen der Pandemie getroffen wurden. Begründet wird das planmäßige Ende der Überbrückungshilfe mit einer deutlichen Erholung des studentischen Arbeitsmarktes – so habe sich etwa die Zahl der Minijobber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sowie zum vorherigen Quartal deutlich gesteigert.

Kritik: Zu kompliziert für zu wenig Geld

Seit Start der Überbrückungshilfe gab es immer wieder auch kritische Stimmen. Neben einem komplizierten Antragsverfahren und fehlenden Ansprechpartnern, wurde insbesondere die Höhe der Darlehen bemängelt. So habe selbst die volle Unterstützung in Höhe 500 Euro in den wenigsten Fällen ausgereicht, um die Lebenshaltungskosten zu decken – geschweige denn, um die Mieten in teuren Unistädten bezahlen zu können. Viele Student/innen waren daher trotz Überbrückungshilfe weiterhin auf die Unterstützung ihrer Eltern sowie andere Möglichkeiten der Studienfinanzierung angewiesen.

Studienfinanzierung bleibt zentrales Thema

Auch nach Corona befinden sich viele Student/innen in einer prekären finanziellen Situation. Das berichtet eine aktuelle Studie im Auftrag des Deutschen Studentenwerks. Viele Student/innen fürchten sich demnach vor Verschuldung und beantragen erst gar kein Bafög mehr. Sie müssen dann deutlich mehr arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren, was wiederum zu längeren Studienzeiten führt. Besonders betroffen sind Student/innen aus einkommensschwachen Familien.

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