Erstsemester im leeren Hörsaal

Corona-Semester Zurück an die Uni? Das erwartet uns im Wintersemester 21/22

Steigende Impfzahlen, sinkende Infektionszahlen – die Chancen auf eine Rückkehr an die Hochschulen stehen gut. Doch was sind die Voraussetzungen, damit Student/innen im Herbst endlich wieder Campusluft schnuppern können? Und wie könnte das neue Semester konkret ablaufen? 

HRK fordert schnelle Rückkehr zur Präsenzlehre 

Studieren unter Corona-Bedingungen heißt: kein Campusgefühl, keine Partys, keine Vorlesungen, stattdessen viel zu häufig Einsamkeit, Stress, finanzielle Sorgen, mangelnde technische Ausstattung, Überlastung durch Online-Lehre. Kein Wunder, dass fast alle Student/innen es mittlerweile satt haben – sie wollen endlich zurück an die Uni. Unterstützung kommt nicht nur von der Hochschulrektorenkonferenz, sondern auch von Professoren und Dozenten.  

Campusleben in greifbarer Nähe 

In einer Pressemitteilung sprach sich HRK-Präsident Alt für eine Öffnung der Hochschulen unter bestimmten Voraussetzungen aus. Es bedürfe nun klarer rechtlicher Regelungen für die Teilnahme an universitären Veranstaltungen. Dazu zählen eine rasche Durchimpfung von Student/innen und Lehrenden sowie konkrete Abstandsregelungen, aus denen sich wiederum Vorgaben zu Gruppengröße und Raumnutzung ableiten lassen.  

Blick in die Zukunft 

Ein Wintersemester ohne größere pandemische Einschränkungen? Dieser Traum könnte tatsächlich bald wahr werden.  HRK-Präsident Alt erwartet Teilöffnungen mit festgelegten Obergrenzen – in der Realität wird es aber wohl nie wieder so werden wie “vor Corona”. Ist das per se schlecht? Ganz im Gegenteil. In einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel plädieren Georg Krausch (Präsident der Uni Mainz) und Günter Ziegler (Präsident der FU Berlin) dafür, die umfassenden Erfahrungen der Pandemie zu nutzen, um das Studium durch digitale Angebote zu ergänzen und zu bereichern. Dadurch könne mehr Flexibilität geschaffen werden, die hilft, den immer stärker individuellen Lebensentwürfen und -situationen der Student/innen gerecht zu werden. Studium in Teilzeit? Vorlesung mit Kind? Virtuelle Diskussionsforen über Ländergrenzen hinweg? Zukünftig wahrscheinlich kein Problem mehr. So hart die Zeit für uns alle war, hat sie die digitale Entwicklung an Deutschlands Hochschulen doch entscheidend vorangebracht.  

Finanzielle Durststrecke überbrücken und durchstarten 

Du kannst es kaum erwarten, bis es endlich wieder losgeht – aber der Kontostand dümpelt im Nirwana umher? Vielleicht startest du bald ins lang ersehnte Auslandsstudium und könntest noch eine Finanzspritze gebrauchen? Die Deutsche Bildung Studienfinanzierung finanziert den Studienvorhaben im In- und Ausland mit bis zu 30.000 Euro. Unsere Coachings und Trainings bereiten dich zusätzlich optimal auf den Berufseinstieg vor. Die Finanzierung ist elternunabhängig, kombinierbar mit Bafög, Stipendien und Studienkredit und flexibel. Jetzt kostenfrei online bewerben.   

1 reply
  1. Max Mustermann
    Max Mustermann says:

    Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen. Man hat ja wohl eher finanzielle Sorgen wegen der Präsenzlehre. Nicht wegen der Onlinelehre. Wann soll man dann arbeiten gehen wenn man sich den ganzen Tag Vorlesungen in der Uni anhören muss?! 90% von dem Gerede sind eh nicht Prüfungsrelevant. Das kann ich dann auch später in doppelter Geschwindigkeit überfliegen. Vor Corona hatte ich 18k Euro Schulden bei der kfw. Jetzt ist alles abbezahlt einfach weil ich arbeiten konnte nebenbei.

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