Masterstudium Weiter studieren oder ab in den Job?

Soll ich’s wirklich machen oder lass ich’s lieber sein? Das fragen sich wohl viele frischgebackene Bachelor-Absolvent:innen am Ende ihrer Studienzeit. Masterstudium oder Berufseinstieg? Neben persönlichen Interessen und privaten Zielen kann der Blick auf die Gehaltsentwicklung Aufschluss geben.

Tschüss Uni? vs. Hallo Masterstudium?

Ein Studium lohnt sich immer!

Das durchschnittliche Gehalt von Hochschulabsolvent:innen in Deutschland liegt bei 45.400 Euro. Das zeigt: Ein Studium ist eine Investition in dich und deine Zukunft. Leider ist Bildungschancengerechtigkeit nicht immer fair verteilt. Die Deutsche Bildung Studienfinanzierung setzt sich dafür ein, Studieren für alle zugänglich zu machen. Mit unserem Modell, das auf dem Prinzip des Umgekehrten Generationenvertrags beruht, stellen wir eine echte Alternative zum Studienkredit dar. Und werden hierfür schon seit Jahren mit vier Sternen im CHE-Studienkredit-Ranking belohnt.

Durchwachte Nächte in der Bibliothek, Hausarbeiten auf den letzten Drücker, Ebbe im Portemonnaie – ein Studium ist nicht immer Zuckerschlecken. Umso reizvoller ist es für viele Absolvent:innen, der Uni möglichst bald den Rücken zu kehren und mit Schwung in den Job zu starten, wo das erste eigene Gehalt lockt. Schließlich studiert man ja (unter anderem) genau dafür – um später gut zu verdienen. Wie so oft im Leben kann es sich aber lohnen, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen. Denn: Laut einer Erhebung von absolventa.de steigen Absolvent:innen mit Bachelorabschluss 2023 im Schnitt mit 42.169 Euro ein; Masterabsolvent:innen verdienen bei Berufseinstieg direkt durchschnittlich 47.370 Euro pro Jahr.

Kreativität schlägt Masterstudium?

Wer sich also gehaltlich eine günstige Ausgangsposition schaffen möchte, ist mit dem Master gut beraten. Auch der Karriereplanung steht der höhere Abschluss gut zu Gesicht – Masterabsolvent:innen haben bessere Chancen, direkt in (mittlere) Management-Positionen einzusteigen und werden auch schneller befördert. Das große ABER: Die Gehaltsunterschiede gleichen sich je nach Berufsfeld mit der Zeit teilweise an. Heißt – nicht in allen Berufen lohnt sich der Master, da die bis zu zwei Jahre mehr an der Uni sich letztendlich nicht wesentlich im Gehalt niederschlagen und die Gehaltsaussichten generell vergleichsweise niedrig sind. Gerade in kreativen Berufen – etwa als Grafik-Designer:in oder Redakteur:in – schlägt ein Master-Abschluss (zumindest auf dem Konto) nicht wesentlich zu Buche. Berufseinsteiger:innen verdienen zwischen rund 32.000 Euro (Grafik) und rund 38.000 Euro (Architektur) brutto pro Jahr. Natürlich kann man auch in diesen Berufen finanziell große Sprünge machen – dies gelingt in der Regel dann jedoch eher mit dem Schritt in die Selbstständigkeit und zunehmender Berufserfahrung.

Masterstudium: Top-Aussichten in technischen Berufen

Richtig gute Karten haben Masterabsolvent:innen hingegen in den Bereichen BWL, Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Hier kann der Unterschied zwischen Bachelor- und Masterabschluss locker 5.000 bis 6.000 Euro im Jahr ausmachen. In technischen Berufen oder im Risk-Management können Berufseinsteiger:innen mit Master sogar auf über 50.000 Euro hoffen. Zusätzlich einen erheblichen Einfluss auf das Einstiegsgehalt und die spätere Gehaltsentwicklung hat natürlich die Branche, in der der Berufseinstieg gelingt. Die höchsten Gehälter zahlen Banken, große Automobil-Hersteller sowie Pharma- und Consulting-Unternehmen.

„Der Master-Abschluss ist auch in der aktuellen Phase des Fachkräftemangels bei Personalern sehr beliebt, da er ein tiefes Fachwissen und kontinuierliches Lernen signalisiert.  Erweiterte Möglichkeiten und Kompetenzen spiegeln sich auch in der Berufszufriedenheit wider: In einer Untersuchung der Agentur für Arbeit geben mehr Master- als Bachelorabsolventen an, mit ihrer beruflichen Situation zufrieden zu sein. Mit einem Masterabschluss kannst du meistens auch ein höheres Einstiegsgehalt erzielen.“

Wie wäre es mit dem Besuch auf einer Master-Messe? Hier lernst du verschiedene Unternehmen, Hochschulen und Branchen kennen und kommst mit genau den richtigen Ansprechpartner:innen in Kontakt. Unser Tipp: Die Master & More Messen. Lies vorher auch noch unsere Checkliste für den Messe-Besuch.

Beim Masterstudium auf das Bauchgefühl hören

Letztlich sollte man bei der Frage „Master – ja oder nein?“ aber nicht nur nach Gehaltsaussichten schauen. Wer gerne studiert und an fachlicher Weiterbildung in seinem Gebiet interessiert ist, der sollte natürlich einen Masterabschluss anstreben – auch wenn auf dem Gehaltszettel keine riesigen Sprünge zu verzeichnen sind. Auf der anderen Seite können auch Bachelor-Absolvent:innen, die engagiert sind und gerne anpacken, die gleichen Karriereziele wie Kolleg:innen mit dem Master in der Tasche erreichen. Manchmal kann es auch sein, dass man bereits im Berufsleben steht und auf einmal merkt, dass ein Master für die Weiterentwicklung nun doch sinnvoll wäre. Hier lohnt es sich in jedem Fall, das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen – gerade größere Unternehmen stellen ihre Arbeitnehmer:innen zur Weiterbildung frei und zahlen teilweise sogar das Studium.

MBA: Titel für die Karriere im Ausland

Für keinen anderen akademischen Abschluss muss man so viel blechen wie für den Master of Business Administration (kurz: MBA). Die Investition sollte sich also auch lohnen, oder? Das tut es vor allem, wenn man eine Karriere im Ausland anstrebt. In den USA bleibt der Titel im Vergleich zu anderen Abschlüssen an der Spitze: Das Durchschnittsgehalt mit MBA liegt hier bei 100.000 Dollar. In Deutschland ist der Abstand zum Master nicht ganz so groß; gerade in Consultingfirmen kann sich der MBA dennoch auszahlen. Die Berufserfahrung, das frühere Gehalt und die konkrete Tätigkeit spielen bei der Gehaltsverhandlung aber natürlich auch eine Rolle. Einen MBA finanzieren kannst du zum Beispiel über unseren Studienfonds.

Deutsche Bildung: Wir finanzieren dein Studium – du startest durch!

Die Deutsche Bildung finanziert sowohl Master- als auch MBA-Abschlüsse. Im In- und Ausland, ohne zusätzliche Sicherheiten und Bürgen. In unserer Academy bereiten wir dich mit Trainings, Coachings und persönlichen Beratungen auf den Berufseinstieg vor. Die Rückzahlung erfolgt erst, wenn du bereits erfolgreich im Job angekommen bist. Und wenn die Familienplanung ansteht? Dann erlaubt dir unser Zeitpuffer, die Rückzahlung zu verschieben.

 

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