Wintersemester Diese technische Ausstattung brauchst du fürs Online-Studium

Eine Umfrage unter unseren Instagram-Follower/innen bestätigt, was wir schon lange wussten: Online studieren nervt! Auf die Frage, was die größten Herausforderungen beim digitalen Studium sind, wurden Einsamkeit, Konzentrations- und Motivationsschwierigkeiten genannt. Andere kämpfen mit einer schlechten Internetverbindung und fehlenden Möglichkeiten zum interaktiven Lernen. Leider wird auch das kommende Wintersemester wieder zu einem großen Teil online stattfinden. Um euch das Leben wenigstens auf technischer Seite etwas leichter zu machen, haben wir eine Checkliste vorbereitet.

#1 Das mobile Endgerät

Dein wichtigstes Gadget für ein Studium in den eigenen vier Wänden (und auch für den Hörsaal): ein mobiles Gerät, mit dem du an interaktiven Vorlesungen teilnehmen, in Seminaren mitschreiben und Hausarbeiten anfertigen kannst. Bei den meisten fällt die Wahl auf ein Laptop. Bei der schier unerschöpflichen Masse an Angeboten kann die Entscheidung jedoch schwer fallen. Mach dir daher bewusst, was dir wichtig ist: Großer Bildschirm oder lange Akkulaufzeiten? Robustes Gehäuse oder geringes Gewicht? Starker Prozessor oder kleiner Preis? Und natürlich die ultimative Wahl – Apple, Microsoft oder gar Linux & Co.?

Unser Tipp: Achte auf ein möglichst geringes Gewicht (zwischen 1,3 und 2,5 Kilogramm) und eine Bildschirmdiagonale von bis zu 15 Zoll (oder darunter). Ebenfalls wichtig: eine Akku-Laufzeit von mindestens 6 Stunden. Je nach Kontostand empfehlenswert sind die Modelle Samsung Galaxy Book W720, HP 250 G7, Lenovo ThinkPad E495, MEDION S6445 sowie das Apple MacBook Air.

Du suchst nach einer Alternative zum Laptop? Schwer im Kommen sind Tablet-PCs, da sie zum einen leichter und handlicher als ein Notebook sind und sich bequem im Rucksack verstauen lassen. Zum anderen lassen sich einige Modelle mit passender Tastatur zum Laptop erweitern und sind mit praktischen Zusatztools – wie etwa einem Eingabestift zum Zeichnen – ausgestattet. Nachteile sind eine etwas geringere Akku-Laufzeit sowie die höheren Preise. Wer ein Tablet als alleiniges Endgerät ins Auge fasst, sollte ein Gerät der Mittel- und Oberklasse für 500 bis 1000 Euro wählen. Empfehlenswert sind unter anderem das das iPad Pro, das Samsung Tab S7 sowie das Microsoft Surface Go 2. Günstigere Modelle dienen eher als Ergänzung zum Laptop.

#2 Die Hardware

Unter dem Begriff Hardware versteht man die materiellen Komponenten eines Computers – also beispielsweise die Festplatte und den Arbeitsspeicher. Bei der Kaufentscheidung spielt die Hardware eine entscheidende Rolle. Sie definiert, wie rund dein PC oder Laptop läuft. Auf die folgenden Dinge solltest du achten:

CPU/Prozessor: Die Abkürzung CPU steht für die Central Processing Unit – das Herzstück eines jeden Computers. Der Prozessor erledigt die meiste Rechenarbeit und verwaltet den Arbeitsspeicher. Daher bestimmt die CPU die maximale Rechengeschwindigkeit deines Laptops. Für normale Ansprüche reicht eine Dual-Core CPU locker aus.

RAM/Arbeitsspeicher: Der Arbeits- bzw. Hauptspeicher enthält die aktuell ausgeführten Programme oder Teile von ihnen und die dafür notwendigen Daten. Er beeinflusst also im wesentlichen Maße die Leistungsfähigkeit des kompletten PCs. Empfohlen wird ein Minimum von vier Gigabyte.

Festplatte: Die Festplatte ist das Medium, auf dem die Daten eines Computers dauerhaft gespeichert werden. Experten empfehlen die neuere SDD-Technologie (Solid-State-Drive), da sie leiser und deutlich weniger anfällig für Störungen ist als die HDD-Technologie (Hard-Disk-Drive), die wir von herkömmlichen Festplatten kennen. Nachteil: sie ist auch deutlich teurer. Wer es sich leisten kann – gut. Für alle anderen funktioniert natürlich auch Altbewährtes.

Grafikkarte: Die Grafikkarte ist nur für bestimmte Studiengänge wirklich relevant. Für den ganz normalen Betrieb reicht eine Intel HD Graphics für Core i-Prozessoren völlig aus.

Bildschirmtechnologie: Wird beim Kauf oft außer Acht gelassen, kann aber gerade beim Studium von Zuhause wichtig werden. Denn: nur mit guter Bildschirmtechnologie könnt ihr auch im Freien arbeiten (entspricht einer Helligkeit von rund 200 cd/m²). Ebenfalls zu empfehlen: ein matter Bildschirm, da er nicht reflektiert.

#3 Die richtige Vorbereitung

Die Ausrüstung steht, los geht’s mit der ersten Online-Veranstaltung:

Achte auf eine zuverlässige und stabile Internetverbindung! Am sichersten ist eine LAN-Verbindung (an Stelle einer WLAN-Verbindung). Die Abkürzung „LAN“ steht für „Local Area Network“ und meint ein lokales Netzwerk (also einen Router, der per Kabel zum Laptop für den Internetzugang sorgt).

Ein Headset (Kopfhörer mit Mikrofon) ist hilfreich, um die Tonqualität in der Online-Veranstaltung zu verbessern und Umgebungsgeräusche zu minimieren. Ein gut getestetes Einsteiger-Headset ist das Creative HS-720 V2.

Schalte bei Online-Veranstaltungen deine Kamera ein! Dies trägt zu einem besseren und persönlicheren Austausch mit den anderen Teilnehmer/innen bei.

Einige Hochschulen bieten ihren Student/innen an, kostenlos bestimmte Software-Produkte zu nutzen – etwa von Adobe oder Microsoft. Sprich hierzu am besten mit der Fachschaft. Manchmal können bestimmte Aktivitäten bei Online-Veranstaltungen nur aus dem Uni-Netz heraus ausgeführt werden. Dies solltest du vorab checken, um böse Überraschungen zu vermeiden. Im Zweifel benötigst du eine VPN-Verbindung.

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